Samstag, 23. Juli 2016

1 Woche Saftfasten

Die ersten 7 Tage meiner Saftkur sind schon vorüber.
Dieses Mal greife ich öfter zu gekauften Gemüsesäften, als bei den letzten Saftkuren.
Geplant ist das nicht, sondern eher der Bequemlichkeit oder Zeitnot geschuldet.
(bei gekauften Gemüsesäften immer darauf achten, dass sie nicht gesalzen sind! und auch der Obstanteil nicht zu hoch ist.
Reiner Karottensaft taugt auf Dauer nicht für eine Gemüsesaftkur, da der Zuckergehalt bei Karotten sehr hoch ist.
Sauerkrautsaft taugt wunderbar zum Abführen, ist aber auch eher kein Saft für eine Saftkur)

Mir geht es gut mit dem Saftfasten und so werde ich sicherlich weitermachen.

Was sich bisher getan hat:

- meine dauernden Kopfschmerzen sind vergangen
Wieder einmal stelle ich fest, dass Saftfasten bei mir wunderbar gegen Kopschmerzen hilft.
Noch vor 10 Tagen lagen die Kopfschmerztabletten in dauernder Griffbereitschaft in der Küche.
Gestern habe ich sie wieder ins Medizinschränkchen im Bad geräumt, weil ich sie einfach nicht mehr gebraucht habe.

- die dicken Füße sind merklich abgeschwollen.
Ich neige dazu, Wasser an mich zu raffen, was besonders an Sommerabenden gerne zu schmerzenden Füßen und Beinen führt.
Das Problem hat sich merklich gelindert - hätte ich gestern Abend keine Strümpfe getragen und merken müssen, wie tief sich die Bündchen "eingraben", hätte ich jetzt behauptet, die Sache mit den geschwollenen Beinen sei komplett ausgestanden ...

- meine Kurzatmigkeit hat ebenso deutlich nachgelassen.

- ich bin gut 5 kg leichter - allerdings habe ich auch den BMI einer dreistöckigen Sahnetorte.
Wer schlank eine Saftkur beginnt, nimmt natürlich entsprechend weniger ab.
Auch dürften die Pfunde rasch zurückkehren.
Eine Woche Saftfasten um Gewicht zu verlieren, lohnt daher höchstens, wenn man an einem bestimmten Tag in ein bestimmtes Kleid passen möchte :)

Aber Vorsicht:
meine Augen strahlen und auch meine Haut ist fast überall deutlich schöner geworden.
Allerdings habe ich auch gleich 5 prächtig an Pubertät erinnernde Pickel entwickelt.
Womit ich eine Saftkur nur unmittelbar vor einem Maskenball empfehlen würde :)
denn das war bei der letzten Kur - bei mir - ganz genau so.

In der letzten Woche war ich meist fit und leistungsfähig.
Ich merke aber, dass meine Konzentration gewissen Schwankungen unterliegt und ich recht zerstreut bin.
(zerstreuter als sonst)
Außerdem ist es zweimal passiert, dass von jetzt auf gleich "Sofa!" angesagt war und ich nicht alles erledigen konnte, was ich gerne getan hätte.
Die Zeit scheint deutlich schneller zu vergehen.
Außer abends.
Abends sucht mich ganz gerne mal der Heißhunger heim.

Dagegen hilft mir meine Riesentasse mit gleich 1 Liter Fassungsvermögen.
Darein gebe ich passierte Tomaten, etwas Cayennepfeffer und gieße mit heißem Wasser auf.
Diese "heiße Tasse" am Abend hilft wunderbar gegen den Heißhunger und ist mir ein liebes Abendritual geworden.

Und nun auf zur 2. Woche meiner Saftfasten Kur.




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Ich freue mich über Eure Kommentare.
Da hier ein einzelner "Vitaly" Entsafter-Händler dauernd Spam reinsetzt, dauert es künftig einen Moment, bis Eure Kommentare erscheinen.