Freitag, 5. August 2016

20 Tage Saftfasten

Heute vor 3 Wochen habe ich mit der Saftkur begonnen.
Anfangs war ich etwas bang, ob mir der Einstieg auch gelingt, aber mittlerweile ist das Saftfasten schon wieder Routine geworden und läuft fast nebenbei.

Als sehr hilfreich empfinde ich dabei, dass ich aus meinem üblichen Alltag herausgenommen bin.
Da ich niemanden bekochen muss, fällt auch das Einkaufen und Nachdenken über die nächste Mahlzeit weg.
Natürlich bin ich durch die Hausfrauenseite und die leckeren Rezepte, die ich dort einbaue, dauernd beim Thema "Essen", aber wenn ich merke, dass es mich gedanklich auf Abwege bringt, kann ich die Arbeit an den Rezepten für den Tag beenden.

Meist macht mir das aber gar nichts aus:
im Gegenteil, ich drucke das eine oder andere Rezept schon mal aus und hefte es in einem Ordner nach meinen Kindern und anderen Leuten sortiert ab.
Vegane Rezepte, die ich ausprobieren möchte, für meinen Sohn,
vegetarisches für meine Tochter ... und so weiter.

Das Einkaufen habe ich auf die Vormittage gelegt, da ich vormittags absolut ungerührt an den leckersten Dingen vorbeigehen kann.
Nachmittags, abends, kommt ganz gerne mal der Heißhunger vorbei und da traue ich mir dann selbst nicht recht über den Weg.

Natürlich hat das Saftfasten seine Nebenwirkungen:
ich habe seit Tagen keinerlei Kopfschmerzen mehr gehabt,
ich schnarche nachts kaum noch und im Gegensatz zu den ersten 10 Safttagen, muss ich nachts auch kaum noch auf die Toilette.

Ich brauche weniger Schlaf und wache morgens früher und erholter auf als sonst.
Allerdings überfällt mich irgendwann zwischen 17 und 19 Uhr dann auch gern eine Art "Lähmung" und ich mag nur noch Serien glotzen, stricken und meine heiße Tomate wegschlabbern.

Also lege ich alles, was unbedingt getan werden soll, auf die Vormittage und gönn mir den Feierabend.

Freunde gucken derzeit in die Röhre.
Ich habe einfach keine Lust, wieder Rede und Antwort zu stehen.
Natürlich ist das Saftfasten keine Ernährungsumstellung und wenn ich danach in meine alten Ernährungsgewohnheiten zurück falle, nehme ich alles wieder zu.
Das weiß ich nicht nur - genau das habe ich immerhin schon gemacht.
Und ja, ausgewogen ist das Saftfasten sicherlich auch nicht.
Plötzlich bin ich von Ernährungsspezialisten umzingelt, die alle schon davon gehört haben, dass mein Körper nun unweigerlich alle Muskeln abbaut, da mir Eiweiß fehlen muss.
Nun, ich rühre mir gelegentlich Hefeflocken mit in meine abendliche "Tomate".
Die Hefeflocken habe ich noch aus der veganen Ernährung meines Sohnes übrig.
Sie machen mich nicht hungrig und decken die Eiweiß-Lücke.
Zudem mache ich täglich eine gut einstündige Hunderunde und merke deutlich, dass ich wieder fitter werde und viel seltener stehen bleiben und die Landschaft bewundern muss.

Kein Wunder, denn ich habe in den letzten 20 Tagen 8,4 kg abgenommen.
"Alles nur Wasser", meinte eine liebe Bekannte.
Mag sein, aber dennoch schön, dass ich diese 8 kg nicht mehr mit dabei habe, wenn ich unterwegs bin.
Es läuft sich leichter!

Derzeit habe ich keinen Zweifel, dass ich die Saftkur noch 40 Tage weiter durchziehen werde.
Drückt mir die Daumen!

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