Dienstag, 9. August 2016

Hagebuttensaft - Hagebutten entsaften


Wer etwas aus Hagebutten machen möchte, erfährt immer, dass er die Kerne entfernen muss.
Und genau da bin ich bisher immer ausgestiegen, denn das ist eine Sauarbeit, die mir nicht die geringste Freude macht.
Die Kerne haben fiese kleine Haare und werden gern als Juckpulverersatz genommen.
Die Lösung sind Gummihandschuhe.
Wenn ich etwas hasse, dann das Gefühl von Gummihandschuhen an den Händen.
Mir kommt immer der Vergleich mit gebrauchten, fremden Kondomen, den ich hier nicht weiter verfolgen werde.
Jedenfalls liebe ich den Geschmack von Hagebutten, aber nichts konnte mich bisher dazu bringen, mehr mit Hagebutten zu machen, als vorsichtig außen an ihnen herumzuknabbern ...

Als ich mir jetzt einen Schwung Äpfel aus dem Garten holte, fiel mein Blick auf meine Rosensträucher und schwupps habe ich eine gute Handvoll Hagebutten gepflückt und durch den Entsafter geschubst.
Also:
200 Gramm Hagebutten - ergeben eine kleine Saftpfütze.
(es hängt sicher noch mal die gleiche Menge Saft im Entsafter und kommt mit den nächsten Früchten dann noch mit in den Saftbehälter :)

Ich weiß ja nicht, ob sich das jetzt arg lohnt, aber es lässt sich doch sehr unkompliziert bewerkstelligen - ich habe nur den oberen Teil der Hagebutten abgeschnitten.
Die Kerne landeten zum größten Teil im Trester-Behälter, aber es lohnt dennoch, den Saft noch durch ein Sieb zu gießen, denn auch im Sieb fanden sich noch einmal 3 Kerne wieder.

Es gibt einen guten Grund, Hagebutten mit in seinen Saft zu mischen:
neben Sanddorn und Aronia verfügen sie über den höchsten Gehalt von Antioxidantien unter den Wildfrüchten.
Und ganz im Gegensatz zu Sanddorn und Aronia findet man Hagebutten an vielen Orten.

Hagebutten enthalten auch noch Vitamin A, B, C, K und P,
dazu noch Pektin und Zucker.
Damit unterstützt man seinen Zellschutz, beugt Erkältungen vor und unterstützt insgesamt sein Immunsystem.


Ich werde sicher öfter welche pflücken und mit in den Entsafter geben.



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