Dienstag, 3. Januar 2017

Saftfasten 2017 Saftkur

Ja, seit ein paar Tagen bin ich schon wieder dabei.

Am 29.12. wollte ich morgens in eine frisch gewaschene Hose schlüpfen.
Sie hatte zuvor wohl eine Weile im Wäschekorb gelegen UND muss beim Waschen zusätzlich noch ein wenig eingelaufen sein, denn obwohl sie mir im November noch prima passte, wurde es nach den Füßen arg eng ...

Ich nahm flugs eine bekannt bequeme Hose, zog aber spontan den Beginn der nächsten Saftrunde vor.
Eigentlich wollte ich - wie jeder vernünftige Mensch - mit der Umsetzung guter Vorsätze am 01.01. beginnen ...
So aber, packte ich meinen Gästen vor ihrer Abreise noch schnell alles aus dem Kühlschrank ein, was sich nicht zu Gemüsesaft verarbeiten ließ.

In den vergangenen Jahren habe ich insgesamt 20 kg mit dem Saftfasten abgenommen.
Eigentlich dürften es eher 100 kg sein ... aber Kilos, die man zwischendurch wieder zunimmt, gelten ja nicht.
(und natürlich ist die 100 schwer übertrieben)

Mittlerweile habe ich also einige Routine beim Saftfasten.
Darum weiß ich, wer immer das hier liest, hat eigentlich nur 2 Fragen:

Wieviel Saft darf ich trinken?
Ich trinke so viel Saft, wie ich möchte.
Logisch: wer weniger Saft und mehr Wasser/Tee trinkt, nimmt täglich mehr ab.
Auch logisch: wer sich das Saftfasten unnötig schwer macht, gibt schneller auf.

Trinkst du ausschließlich Gemüsesaft?
Nein, ich trinke auch viel Tee (Früchte, Kräuter, Modetees), Wasser und Kaffee (dazu später)
Und in meinem Gemüsesaft ist immer auch ein Obstanteil, da der Saft dann einfach besser schmeckt.

Auch hier gilt:
Je mehr Obst man in den Gemüsesaft gibt, desto höher ist der Anteil von Fruchtzucker und desto weniger nimmt man täglich ab.
Andererseits macht Obst die Säfte lecker und ich persönlich kann dann sehr lange saftfasten.
Hin und wieder püriere ich mir sogar Avocados oder Mangos in den Saft.
Das ist dann ein Smoothie, durchaus gehaltvoll, aber sooo lecker!

Ist es erlaubt ...?
Es gibt keine festen Regeln, was eine Saftkur angeht.
In vielen Blogs, Zeitschriften und Büchern findet man zwar "Regeln", aber das sind eher Orientierungshilfen.
Mich hat der Film von Joe Cross ans Saftfasten gebracht.
Fat, sick and nearly dead

Den Film sah ich im englischen Original mit spanischen Untertiteln.
Joe Cross lebt in Australien und die Australier sprechen Englisch, wie die Bayern deutsch sprechen:
ich verstehe beides nicht all zu gut.

Aber ich sah einen dicken Mann, der mit seinem Auto quer durch die USA fuhr, dauernd Saft trank und mit Amerikanern über ihre Ernährung sprach.
Ganz klar sah ich, dass er spontan das Obst und Gemüse kaufte, das gerade im Angebot war und auf das er Lust hatte.
Und genau so mache ich das auch.

Daheim mache ich mir täglich einen Saft selbst - unterwegs kaufe ich gern Säfte oder Smoothies.
Allerdings habe ich immer auch einen Vorrat gekaufter Säfte daheim, falls ich nicht dazu komme, mir einen Saft zu machen.
Wer Gemüsesaft kauft, sollte auf die Zutatenliste schauen und keinesfalls einen Saft nehmen, in dem Salz enthalten ist.
Wenn ich beim Saftfasten Salz zu mir nehme, bekomme ich nämlich Hunger - darum verbieten sich (mir) auch Gemüsebrühen und ähnliches.

Es gibt in den Kühlregalen sehr leckere, fertige Smoothies von true fruits und Co.
So etwas trinke ich gelegentlich auch mal - wie gesagt, sie sind sehr lecker - aber nach so einer schönen, großen Flasche mit einem köstlich pinken Saft, wiegt man am nächsten Tag dann gern mal ein Pfund mehr.
Darum sollte man das eher nicht täglich machen, wenn man Gewicht verlieren möchte.

Kaffee?!
Ja, ich trinke Kaffee.
Ich weiß, "der tut nichts für mich", wie Guido Maria sagen würde - und die Jünger des Detox wenden sich auch gerade von diesem Blog ab. Aber ich gebe zu:
ich glaube nicht an Detox
(ich glaube eher an Kaffee ...)

Mein Körper ist dick, dellig, faltig, etwas schwabbelig, hat Haare an Stellen, wo keine Haare sein sollten und und und ... aber ganz sicher habe ich keine Gifte oder Schlacken abgelagert, die ich nun mit Bio-Säften ausschwemmen könnte.
Nein, nein, ich habe da nur sehr überflüssige Pfunde, die ich durch das Saftfasten abbauen kann.
Und das Fasten selbst halte ich länger durch, wenn es mir einigermaßen behagt.
Wenn ich keinen Kaffee bekomme, behagt mir rein gar nichts mehr.

Aber:
während einer Saftkur reagiert man gern anders als sonst.
Normalerweise kann ich nach dem Abendbrot einen Kaffee trinken und danach gut schlafen.

Während einer Saftkur kann es mir passieren, dass ich plötzlich im Tempo eines Kolibris mit den Ärmchen flattern möchte und ich völlig hektisch werde, wenn ich Kaffee trinke.
Darum greife ich in der Zeit meist zu entkoffeiniertem Kaffee.

In den nächsten Tagen werde ich auch wieder meine Rezepte aufschreiben.
Obwohl:
Rezepte braucht Ihr nicht.
Es gibt keine geheimen "Schlankrezepte".
Es gibt aber sehr wohl so etwas wie den eigenen Geschmack.
So erkenne ich Joe Cross absolut als Gott des Saftfastens an, aber seine Saftrezepte locken mich allesamt nicht.
Der Mann trinkt gerne Grünkohlsaft!
Igitt igitt!
Dafür mag ich gern Säfte auf Sellerie-Basis.

Viele Anregungen in Sachen Saft, findet Ihr auch bei Instagram
ZB bei Saftfasten mit Carola
Um dort zu stöbern, muss man nicht bei Instagram angemeldet sein.





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