Freitag, 27. Januar 2017

Wintersaft

Da immer alle Rezepte haben wollen, schreibe ich brav einmal wieder meine Zutaten auf.

Man liest oft und gern, dass beim Saftfasten die grünen Zutaten überwiegen sollen, man möglichst nur grünen Saft trinken soll.
Von den gleichen Leuten liest man dann wenig später, dass sie nieeeee wieder saftfasten wollen und eine Saftkur nicht durchzuhalten sei.

Ich entsafte weiterhin immer genau das, worauf ich Lust habe und was ich noch im Haus habe.
Jetzt im Winter ist das viel Wurzelgemüse.
Karotten, Pastinaken, Peterslienwurzeln ...

aber auch anderes Wintergemüse.
Mein Magen und ich sind dabei keine großen Fans von rohem Kohl
Sellerie vertrage ich gut, aber er ist von der Farbe her eher hell und lässt sich farblich schnell wieder von den anderen Zutaten dominieren.
Mit anderen Worten, wenn meine Säfte derzeit nicht rot oder orange sind, sind sie gerne schlammgrau.
Grün eher nicht.
Das könnte auch daran liegen, dass ich derzeit einen ausgesprochenen Appetit auf rote Bete habe, die ich im Sommer so gar nicht mochte. Ich bilde mir ein, dass mein Körper weiß, was er will.



Außer er fordert Schokolade.
Wenn er nach Schokolade schreit, bin ich skeptisch ... und vermute, dass gerade mal wieder mein innerer Schweinehund versucht das Ruder zu übernehmen.

Obwohl ich nun schon seit bald 4 Wochen tüchtig Saft trinke, bin ich übrigens noch immer (bzw. nach dem Weihnachtsessen ... wieder) bei meinem "unter 90 kg Erfolg".
Ich müsste längst viel leichter sein, aber ich kompensiere mal wieder tüchtig mit Mandeln.

Gut, aber hier mein Saft von heute.
Er schmeckt mild, süßlich - ein wenig nach Banane, obwohl keinerlei Banane enthalten ist.



Stattdessen habe ich folgendes entsaftet:

1 kleiner Hokkaido
vor dem Entsaften schaden, vierteln und den Strunk abschneiden
Karotten in 3 verschiedenen Farben
1 Pastinake
2 Hand voll Trauben mit Kernen
1 Grapefruit
1 Süßkartoffel
2 Äpfel



Da Traubenkernöl gesund ist, sollte man zum Entsaften immer möglichst Trauben mit Kern nehmen - und die Trauben gründlich waschen.
Statt der Grapefruit, kann man auch gut eine Zitrone nehmen - etwas Saures muss mit ran, sonst schmeckt so ein Saft schnell langweilig.


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