Montag, 12. März 2018

So war "dieser" Tag 1 ...

gestern:
Saft - rot, eher fade
Schritte - 14.854
Gewicht -1,4 kg seit gestern und 7,3 kg seit der ersten Saftkur
BMI - 40,1
Sünde - so gar keine :)


Ich schwanke, ob ich mich als Erfolg oder Flop verkaufen soll.
2018 weist eine sehr hohe Anzahl von "Tag 1" auf ...

Aber, wie heißt es so schön?!
Man muss immer einmal öfter anfangen, als man aufgibt!
oder so ...

Und immerhin hatte mein Saftfasten die nette Nebenwirkung, dass ich weiterhin ohne Kopfschmerzen bin und mir auch die diesjährige Grippewelle nichts antun konnte, obwohl ich hier gleich 2 Grippeopfer gepflegt habe.
Eine Weile habe ich es nämlich immer noch geschafft, mir morgens einen Saft zu machen ... die Abende waren es, die so gar nichts mit Fasten zu tun hatten ... obwohl Fast Food immerhin ähnlich beginnt.

Ich wusste sehr wohl, dass ich vor einer etwas schwierigeren Arbeit stand, aber dass diese sich als Waterloo entpuppte, bekam ich dann erst mittendrin mit. Ein Waterloo lässt sich deutlich besser überstehen, wenn man lecker kocht, andere bekocht, gemeinsam isst ... zumindest bei mir funktioniert das wunderbar.
Eine meiner Schwestern meinte mal, auf mich könne man sich verlassen; ich würde mich immer "durchbeißen", statt mittendrin zusammenzuklappen.
Probleme, Stress, Trauer, Müdigkeit ... mit Essen kompensieren zu können, kann eine beneidenswerte Fähigkeit sein, sofern man nicht auch noch bei Freude, Langeweile, Glück, einfach so ... auch noch gern kocht und isst.
Irgendwann werden die Stützräder zum Problem ...
Wie oft hatte ich diese Einsicht schon?

Übrigens hatte ich vorhin noch eine Einsicht ... ich Schussel hatte mich so über die ewigen Spamkommentare von irgendeinem Entsafter-Händler aufgeregt, dass ich die Kommentare auf Moderation stellte ... und dies völlig vergaß.
Insgeheim wunderte es mich schon, dass hier nie jemand kommentierte ... jetzt weiß ich, Ihr habt es versucht ...

Ich gelobe Besserung - entweder schmeiße ich die Blockade gleich ganz raus - oder ich gucke zumindest täglich, ob Ihr Feedback geben wollt.

Der Stress der letzten Wochen lässt sich an meiner Haut ablesen, die sehr jugendlich wirkt.
Zumindest fühle ich mich mit all den Rötungen etc. schwer an die Pubertät erinnert.
Und meine Haare sind aus ihrer Frisur gewachsen.
Der Vorteil der überlangen Haare war, dass es niemandem auffiel, dass ich nur einmal jährlich zum Friseur ging.
Jetzt sind 3 Monate der Unterschied zwischen "flott" und "alberner Zopf"
Darum habe ich heute einen Friseurtermin - ich muss an Mundspray denken, damit die arme Friseurin nicht ins Koma kippt, denn leerer Magen sorgt für heftigen Mundgeruch.


Zum gestrigen Saft bekommt Ihr kein Rezept, denn erstens wären die Zutaten schwer nachzustellen - nehmt ein paar Pastinaken und vergesst sie dann mal 2 Wochen auf dem Dachboden ...

Zumindest glaube ich, dass es Pastinaken waren.
Die rote Bete war natürlich bestens zu erkennen.
Und ganz schlimm:
ich hatte keine Zitronen im Haus.
Gemüsesaft ohne Zitrone schmeckt nicht.
Echt nicht!

So, ran an Tag 2
Wie es der Zufall so will, ist noch Saft von gestern übrig und so mache ich den nächsten Saft erst, wenn ich wieder Zitronen im Haus habe.



1 Kommentar:

  1. Ich erkenne mich selbst in deinem Bericht,allerdings Saftfaste ich nicht aber Kochen und essen�� bis denn Liebe Grüsse Alexandra

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