Montag, 28. November 2016

Anti-Grippe Saft

Heute habe ich mir eine fruchtige Vitamin C Bombe gemacht, nachdem ich gestern so ein leises Kratzen im Hals verspürt hatte.


Im Entsafter landeten

1 kg Karotten
2 rote Paprikaschoten
1 Bio-Zitrone samt Schale
1 Bio-Orange samt Schale

dazu presste ich noch 4 Orangen aus.




Bio-Orangen kann man mit Schale in den Entsafter geben.
Der Saft bekommt dann auch den leckeren Geschmack von Orangenschalen mit - nur wäre der Geschmack bei 5 Orangen doch sehr dominant, bzw. der Saft würde bitter.
Darum sollte man, wenn mehr als eine Orange mit in den Saft kommt, die restlichen Früchte schälen oder eben mit der Zitruspresse auspressen.

Wer mag, kann diesen Saft geschmacklich auch noch mit Ingwer oder Chilli aufpeppen.
Aber ich hatte zum Auftakt in die neue Saftrunde einfach Lust, auf einen fruchtigen, einfachen Saft mit ein wenig Orangenschalenaroma.

Diese geballte Ladung Vitamin C sollte der Grippe das Fürchten lehren!


Anfang November war ich allmählich aus dem Saftfasten herausgerutscht.
Erst hatte ich ein wenig Tofu mit in meinen Tagesplan aufgenommen, um Mangelzuständen vorzubeugen, aber nach ein paar Tagen wurde daraus eine Art "Tofu mit ein wenig Saft"-Diät.
Also gönnte ich mir bis Samstag eine Saftpause und werde jetzt bis zum 20.12. wieder eine Saftkur machen.
Nach dem 20. ist dann erst mal Weihnachten :)



Mittwoch, 2. November 2016

Kürbiskekse mit Walnüssen - Rezept aus Kürbistrester

Aus dem Trester, der beim Entsaften von Kürbissen übrig bleibt, kann man wunderbare Sachen kochen.
Suppen, Füllungen für Blätterteiggeschichten, Kürbisbrot und Kürbiskuchen und auch diese



Kürbiskekse mit Walnüssen

Man nehme:

130 Gramm Butter
200 Gramm Zucker
1 Ei + 1 Eigelb
Vanillezucker
Orangenschalen (ich habe einen Beutel genommen - Backzutatenregal)
200 Gramm Walnüsse
300 Gramm Mehl
1 Teelöffel Backpulver
1 Prise Salz
150 Gramm Kürbis-Trester

Wer keinen Kürbis-Trester hat, kann auch frischen Kürbis raspeln, dann aber etwas ausdrücken/abtropfen lassen

Wer kein Orangenaroma nimmt, kann auch in die Ingwer-Richtung gehen.

Butter (weich werden lassen) mit Zucker, Vanillezucker, Ei und Eigelb verrühren.
Mehl, Salz und Backpulver mischen und unter die Butter rühren.
Kürbistrester mit Orangenaroma mischen und unter den Teig heben.
Die Walnüsse hacken und unter den Teig heben.

Mit einem Teelöffel Teig abnehmen, in den Händen kugeln, leicht platt drücken und auf Backblech/Backpapier legen.
Das sieht dann aus, wie ein Blech voll kleiner Babybels ...

Bei 200° Ober-Unterhitze 20 Minuten backen - ich hatte 2 Bleche voller Kekse.

Ja, einen habe ich probiert, den Rest verschenkt - lecker!

Man kann noch Zuckerguss oder Kuvertüre über die Kekse geben.




Montag, 31. Oktober 2016

Saftfasten an Halloween? die Sache mit dem Heißhunger

Ja, Hilfe ...
Es gibt solche Gelegenheiten, zu denen man als netter Mensch Süßigkeiten im Haus haben sollte.
Sankt Martin und Halloween zB.
Da ich heute Abend nicht bei Kerzenschein im Badezimmer versteckt sitzen möchte, habe ich tatsächlich Süßigkeiten für kleine Gruselclowns und Co im Haus.
Schon seit Samstag!

Und wie ich es schaffe, trotz Saftkur keinen Heißhunger auf die Leckereien zu bekommen?
Ich werde jetzt nicht eine Sekunde lang etwas von Disziplin schwafeln ...

Nein, ich habe einen "anonymen" Fertigpack Halloween-Süßigkeiten gekauft und unbesehen in mein Hexen-Eimerchen gelegt, das für Halloween im Flur hängt.
Ich habe nicht geguckt, was genau im Beutel ist.
Ich kann es mir denken, aber um ehrlich zu sein, vermeide ich auch das :)

Die Sache ist:
man bekommt keinen Heißhunger auf ein Eimerchen!
Mein Heißhunger weiß immer ganz genau, was ich für Leckereien im Haus habe.
Und wenn ich nur noch ein wenig Sesam da habe, von der letzten Sushi-Orgie mit dem Töchterlein,
dann bekomme ich Tage später, wenn Freund Heißhunger meint, mal wieder vorbeischauen zu müssen, eben Heißhunger auf Sesam.
Oh, Sesam - ich könnte sterben für ein wenig Sesam, denkt es dann in mir, auch wenn ich versuche an vergammelten, toten Fisch oder mich im Bikini zu denken.
(gelegentlich verrutscht das Ganze zu totem Fisch im Bikini ... kein schöner Gedanke ...)
Jedenfalls habe ich keine Ruhe, bis entweder die Hühner den Sesam bekommen haben - oder ich ihn dann doch selbst verknuspert habe - "in Sesam sind wertvolle Öle! du solltest Sesam essen um keinen ähm, Sesam-Mangel zu erleiden ...)

Mein verd ... Heißhunger weiß ganz genau, wie Sesam schmeckt und lässt mir das Wasser im Munde zusammenlaufen.
Aber: der liebe Heißhunger hat keine Ahnung, was in dem Halloween-Beutel ist und lässt mich in Ruhe.


Darum: wenn man etwas daheim haben muss - warum auch immer:
- möglichst etwas ohne leckeren Aufdruck auf der Packung
- etwas, dessen Geschmack man selbst weder kennt, noch sich vorstellen kann

Wenn ich heute Abend mitbekomme, dass die Kinderlein hier durch sind, landet der Rest entweder noch im Beutel des letzten Gruselclowns oder in der Tonne ...

Mir selbst mache ich heute Abend einen schönen Kürbis-Birnensaft mit Zimt, den ich heiß aufgieße
(mit heißem Wasser, meine ich)
lecker, lecker


Karotten-Khaki-Saft mit Cranberries und Kurkuma

Saftfasten Rezepte


Oh, der Saft war sehr lecker - eher ein Smoothie, als ein Saft.

Man nehme:
1 kg Karotten
5 Khaki-Früchte
1 Kurkuma Würzelchen
1 Schale Cranberries



Beim Einkauf entdeckte ich diese Schale lebensmüden Khakis.
"Die halten aber nicht mehr lange!", sagte ich dem Lebensmittelanbieter freundlich und zack hatte ich die Schale Khakis zum halben Preis in meinem Wagen :)
Daheim dann die Erkenntnis:
die halten aber nicht mehr lange!
Also habe ich 1 kg Karotten dazu genommen, Kurkuma und meine ebenfalls "wir müssen weg!" Cranberries.
Durch den Entsafter geschubst, hatte ich einen samtigen Smoothie, den ich nur noch durch ein Sieb gegossen habe, denn durch ein Tuch wäre davon eher gar nichts durchgekommen.
Die Mischung kann ich Euch empfehlen: lecker!

Ein Glas davon trank ich pur - aus dem nächsten Glas machte ich 3 Gläser, da ich den Saft mit Wasser verlängerte.




Freitag, 28. Oktober 2016

Kürbissaft mit Paprika und Granatapfel

Saftfasten Rezepte


Ich bin ein echter Fan von Kürbissaft geworden.
Erstens schmeckt Kürbis mit sehr vielen Obst- und Gemüsesorten sehr lecker
und außerdem kann man den Trester des Kürbis so wunderbar weiterverarbeiten.
Ich nehme übrigens immer Hokkaido, da ich den nicht schälen muss.

Diesmal hatte ich
1/2 Hokkaido-Kürbis
1 Granatapfel
3 rote Paprikaschoten
1 Stück Kurkuma
1 Stück Ingwer
2 Khaki Früchte



Den fertigen Saft habe ich durch ein engmaschiges Sieb gegossen.
Wenn man den Saft durch ein Tuch filtert, bleibt nicht viel Saft übrig :)

Der fertige Kürbissaft schmeckt fruchtig, mit leicht bitterem Nachgeschmack (den ich ja sehr mag)
Die ulkige Saft-Zusammenstellung ist meinem Wunsch geschuldet, die Schmerzen in meinem Knie zu lindern und Granatäpfel, Kurkuma und Paprika gehören zu den Lebensmitteln mit entzündungshemmenden Inhaltstoffen.



Montag, 24. Oktober 2016

20 kg in 100 Tagen abnehmen

Kaum zu glauben, aber gestern war tatsächlich schon Tag 100 meiner Saftkur.

Als ich heute Morgen dann auf die Waage trat, musste ich wirklich lachen, denn ich habe da eine Punktlandung hingelegt.
Ich habe das, was andere mit Eifer googeln, tatsächlich getan (darum die Überschrift ...)

Heute, an Tag 101 bin ich erstmals wieder unter die 90 kg Grenze gerutscht.
89,5 kg um genau zu sein.
Damit habe ich nun 20,6 kg abgenommen und bin von
Adipositas Grad III
zu
Adipositas Grad I
gelangt.

Auf meinem IPad habe ich eine App, mit der ich jeden Tag eine Sekunde filmen kann.
Am allerersten Saftfasten-Tag habe ich mich mit meinem Obsteinkäufen vor dem Entsafter gefilmt
und heute wieder - lustig, ich habe zufällig wieder eine Ananas im Haus :)
eigentlich tanze ich nicht, sondern gehe nur einen Schritt, aber da ich ein echter Profi in der Bildbearbeitung bin (Vorsicht, Sarkasmus) wurde mir das fertige Video, in dem ich nun beide Sekunden nebeneinander gepappt habe, in Endlosschleife geliefert.
Ich tu einfach mal so, als sei das Absicht:



Ich weiß, die Frage kommt:
hast Du wirklich immer nur Saft getrunken?

Nein!
In den ersten 60 Tagen habe ich versucht, ausschließlich Saft, Wasser oder Tee zu trinken, aber ich habe gelegentlich auch mal einen Milchkaffee oder sogar einen Eiskaffee dabei gehabt.
Und manches Obst, das eigentlich in den Entsafter sollte, habe ich gleich so vernascht.
Dazu Himbeeren, Brombeeren und Blaubeeren auf den Hunderunden im Wald.

Nach 60 Tagen begann ich über die Sache mit dem Eiweißmangel nachzudenken und habe experimentiert.
Die Idee war, hin und wieder etwas Eiweißreiches zu mir zu nehmen.
Ich testete Fisch, Tofu und Surimi.
Fisch habe ich in kleinen Mengen gedünstet - das war nach all dem Saft eine leckere Abwechslung, war aber auch zu weit vom Saft weg. Es fühlte sich falsch an und ich nahm auch prompt zu.
tofu und Surimi kann man einfach aus der Verpackung nehmen und vernaschen.
Naturtofu übrigens - alles andere war prompt zu salzig.
Außerdem habe ich Lupinenprotein entdeckt, das ich mir hin und wieder in einen heißen Saft rühre.

Was Tofu und Surimi angeht, kaufe ich nun immer dann im Wechsel eine Portion, wenn ich eh einkaufen gehe.
(zweimal die Woche)

Nach ein paar Tagen, in denen ich unter dem Vorwand, einen Eiweißmangel vermeiden zu wollen ... sehr viel Tofu gefuttert habe, hat sich das mit diesem zweimal die Woche sehr gut eingespielt.

Als ich die Saftkur im Juli begann, hatte ich geplant, nebenbei viel Sport zu treiben.
Täglich auf das Laufband, bis ich wieder die Kondition hätte um zu joggen.
Nun, es kam anders.
Ich hatte mir das Knie verdreht und da wir so viel anderes zu tun hatten, dauerte es eine ganze Weile, bis ich mitbekam, dass mein Knie einfach nicht besser wurde.
So ging ich erst im September zum Arzt, der mir mit der Diagnose "Chondropathia patellae" keine wirklich große Freude machte.
Nun hatte ich die ersten beiden Termine bei der Krankengymnastik, humpelte aber immer noch eher schmerzhaft durch die Gegend.
Jetzt weiß ich, wie sich die kleine Meerjungfrau gefühlt hat:
jeder Schritt schmerzt - aber immerhin habe ich noch meine Stimme, um lautstark zu fluchen ...

Wann ich wieder auf das Laufband komme (auf Joggen wage ich gerade gar nicht zu hoffen), weiß ich nicht recht, da mich letzte Woche dann leider auch noch ein Rechtsabbieger übersehen und angefahren hat.

Ich brauche noch ein paar Tage, bis ich darüber lachen kann.

Jedenfalls bin ich nun unfreiwillig der beste Beweis dafür, dass man auch ohne Sport und kurz vor 50 (Jahren) durchaus abnehmen kann.

Da ich das Saftfasten weiterhin sehr gut vertrage, mache ich natürlich weiter.
(mit Tofu, Surimi, Lupinenprotein und Kaffee - Kaffee nun als Medizin :)
Ich habe eine Webseite gefunden, in denen Kaffee als entzündungshemmendes Lebensmittel aufgelistet wird und damit gut für mein Knie ist.


Freitag, 14. Oktober 2016

Kürbissaft selbstgemacht

Kann man Kürbisse entsaften?

Ja, kann man - noch dazu ganz einfach!


In den letzten Tagen sah ich immer öfter, dass die amerikanischen Saft-Fans Kürbissaft präsentierten.
Erst noch dachte ich, es ginge um die Farbe, Halloween und sei mehr ein Gag - auch bei Harry Potter wurde viel Kürbissaft getrunken und hey, das war gar kein Märchen :)
Nein - man kann Kürbisse entsaften!

Heute habe ich das dann einfach auch mal probiert.
Ich liebe Kürbisse - am liebsten ist mir dabei der Hokkaido Kürbis, da man ihn mit Schale zubereiten kann.
Genau das habe ich jetzt beim Kürbis Entsaften auch getan.

600 Gramm Hokkaido Kürbis grob in Stücke geschnitten und durch den Entsafter geschubst, ergeben immerhin 300 ml Kürbissaft!
Wenn man nur den Saft haben möchte, einfach den Kürbis waschen, in Stücke schneiden und samt Schale und Kernen entsaften.
Allerdings kann man den Kürbis-Trester, der beim Entsaften entsteht ganz wunderbar verbrauchen und so lohnt es sich, erst einmal Kürbis ohne Kerne zu entsaften, den Trester zu entnehmen und beiseite zu stellen und dann die Kerne und weitere Saftzutaten in den Entsafter zu geben. (und wenn ich sage, die Kerne, meine ich auch das ganze Drumherum)



Kürbistrester kann man mit einer Zwiebel in Butter dünsten, mit Gemüsebrühe aufgießen und sich eine leckere Suppe daraus kochen.
Oder man verwendet den Kürbistrester in Kürbisbrot, Kürbiskuchen ... was immer man mit sehr fein geraspeltem Kürbis anfangen möchte.

Der Kürbissaft schmeckt erdig (mehlig), süß und schwer.
Man kann ihn so trinken - ich hatte nicht das Bedürfnis, ihn ganz schnell wieder auszuspucken, aber schierer Kürbissaft schmeckt nicht soooooo irre gut, dass man gleich noch ein Glas davon trinken möchte.
Er soll ja sehr gesund sein - Leute, die sich nach den 4 Elementen ernähren (Ayurveda) singen webweit begeiserte Loblieder, dass Kürbissaft alle drei Vitalkräfte Vata, Pitta und Kapha ausgleicht - und ich Banause weiß noch nicht mal, was das ist.
Aber auch anderswo liest man: Kürbissaft ist ein echtes Superfood - und so einfach zu machen, wenn man denn einen Entsafter hat!

Ein besteht unter der harten Schale hauptsächlich aus Wasser, weshalb er beim Entsaften echt ergiebig ist.
Im Kürbis enthaltene Carotinoide, machen Kürbis für die Augen so wertvoll, wie Karotten.
Auch Antioxidantien sind im Kürbis enthalten und schützen vor freien Radikalen.
Kürbissaft steht im Ruf, Krebs, Rheuma und Alzheimer vorzubeugen.
Kalium im Fruchtfleisch wirkt zudem harntreibend und hilft gegen Nierenleiden.
und und und ...
(wenn man das alles so liest, fragt man sich fast, wie Menschen überleben können, die keinen Kürbissaft trinken :)

Und da für mich der Kürbis im Rahmen einer Saftkur ins Glas kommt, habe ich ihn folgerichtig geschmacklich mit "leicht, fruchtig und säuerlich" kombiniert.
Also, Apfel, Ananas, Zitrone ... Orangen ...

Was die Saftausbeute, den Nutzwert des Tresters und den Geschmack angeht, kann ich allen nur empfehlen, bei Gelegenheit mal einen Hokkaido Kürbis zu entsaften!