Dienstag, 23. August 2016

Saftrezept - der sanfte Fenchel-Birnensaft mit Tomate und mehr

Ich habe zweimal nachgesehen:
heute ist tatsächlich schon Tag 39 meiner Saftkur

Als ich vorhin vor dem Entsafter stand, war mir sehr nach einem milden Saft.
Im Kühlschrank warteten ein Fenchel, Tomaten und Honigmelone auf mich.
Bzw. der Lockruf des anderen Gemüses überzeugte mich nicht.

In einer Regenpause - ab heute soll es dann ja länger sonnig werden - sammelte ich im Garten Äpfel und Birnen auf.
Weder die Hagebutten, noch Brennnesseln noch irgendwas anderes sprach mich so recht an.

Also wurde der Saft heute mild und geschmacklich in Führung liegen ganz klar die Birnen.
Die beiden Tomaten und die roten Äpfel haben dem Saft einen niedlichen Rosa-Ton gegeben.
Wüsste ich es nicht besser, würde ich auf Pfirsich tippen


Im Saft sind:
1 Fenchelknolle
2 Tomaten
1/4 Honigmelone
11 kleine Birnen
7 kleine Äpfel

Daraus werden gut ein Liter Saft - lecker - ich habe ihn nur noch durch ein Sieb gegossen.





Samstag, 20. August 2016

der rote Riese - Saftrezept

Gestern habe ich mir einen sehr leckeren Saft gemacht.
Mir war nach "süß" und so hatte ich eine Wassermelone gekauft.


Auch nach roter Bete stand mir der Sinn - die nehme ich immer nur dann in den Saft, wenn ich Lust auf sie habe, denn sie dominiert gesschmacklich gern ein wenig und es ist lustig:
entweder habe ich große Lust auf rote Bete, oder absolut keine - dazwischen gibt es nichts.
Darum bin ich bei käuflichen Gemüsesäften auch meist vorsichtig - da können noch so viele, leckere Sachen drin sein - Safthersteller lieben rote Bete und der Saft schmeckt dann auch komplett nach roter Bete.
Aber wie gesagt, gestern war ich ein Fan ...

Die Zutaten
1 kg Karotten
1/4 Wassermelone
1 rote Paprika
1 Stangensellerie
1 rote Bete



Dann nahm ich auch noch einen Stangensellerie - der stört mich geschmacklich nie.
Die Wassermelone habe ich geschält - Wassermelone ist sehr ergiebig, was Saft angeht!

Der Saft bekommt eine tolle Farbe und schmeckt auch richtig schön süß und lecker!




Sonntag, 14. August 2016

30. Tag meiner Saftkur - zurück bei den "Uhus"

Heute ist mein 30. Saftfastentag.
Beim Stöbern bei Instagram und anderswo in den Weiten des WWW fand ich einige Seiten, in denen der 30. Tag auch der letzte Saftfastentag der Leute war und sie soooo glücklich sind, das geschafft zu haben.
Hm - Halbzeit für mich.
Und ich sehe auch gar keinen Grund jetzt schon aufzuhören.
Mir geht es prima und ich verfüge auch noch über hinreichend Pfunde, die gern abschmelzen dürfen.
Genau genommen gehöre ich seit heute wieder zu den Uhus.
(wer es nicht kennt: unter Hundert Kilo *seufz*)


Gestern habe ich mir einen sehr leckeren Saft gemacht, für den ich Euch kein richtiges Rezept aufschreiben kann, denn ich habe nichts abgewogen.
Zuerst habe ich in meinem Garten eine große Schüssel mit Äpfeln und Hagebutten gefüllt
und dann habe ich auch noch meinen altersschwachen Pflaumenbaum abgeerntet.
Pflaumen sind im Saft lecker, machen aber viel Arbeit, da man die Kerne herausschneiden muss.
Wer Pflaumen kauft, sollte gleich zu den großen, dicken Pflaumen greifen und somit weniger Arbeit haben.

Aus dem Kühlschrank holte ich dann noch 2 Handvoll Karotten, 4 Tomaten und 2 Apfelsinen.
Die Mischung war soooo lecker, dass ich sie noch einmal ausprobieren werde und dann mal genauere Mengen notieren werde.
So habt Ihr das jetzt eher als Anregung, denn Rezept.





Samstag, 13. August 2016

Detox Kur - die ganze Wahrheit über die Entgiftung

Gestern hatte eine Freundin mir gesagt, dass etwas über "meinen Saft" bei Galileo käme.
Heute ist Tag 29 meiner Saftkur und ich bringe heute exakt 10 kg weniger auf die Waage, als am 16.07.2016, als ich mit meiner Saftkur begann.
Das ist nicht meine 1. Saftkur und so habe ich schon einige Routine, was die Zubereitung von Säften und die Reaktionen meines Körpers und meiner Psyche auf das Saftfasten angeht.

10 kg in 28 Tagen klingt für viele erst mal bombastisch, darum der Hinweis, dass ich auch in der sehr unbeliebten Adipositas Grad III Gruppe mit einem Sahnetörtchen BMI von über 40 gestartet bin.

Der Saftbeitrag von Galileo:
junger Mann wird dazu verdonnert, 5 Tage nur Saft zu trinken und sich dabei zu filmen.
Dazu schlaue Sätze, die die Seriosität des Beitrags erkennen lassen:
"Detox kommt aus dem Englischen ..."
Laut Wikipedia ist Detox eine im Juli 2011 von Greenpeace begonnene Kampagne, die sich gegen den Einsatz gefährlicher Chemikalien in der Textilindustrie richtet.
Das gefällt mir fast besser!

Detox ist schlicht der aktuelle Modename für das höchst altmodische Wort "Heilfasten".
Beim Fasten - durch das Fasten - kommt es zu Erlebnissen und Ergebnissen, die von den Anhängern des Fastens gern mit Vergleichen beschrieben werden.
"Entschlacken", "Entgiften", "detox", "reboot" ... nichts davon passiert wirklich.
Bei einer Saftkur wird der Körper nicht entschlackt oder entgiftet, denn im Körper gibt es keine Schlacken und mit Glück auch keine Gifte.
Ein Körper funktioniert nicht wie ein großer Tank, den man einmal ordentlich durchspülen kann, damit er wieder sauber ist.
Aber nach einer Saftkur fühlt sich ein Körper so an, als wäre er gründlich gereinigt worden.
Die Anhänger des Fastens fühlen sich gereinigt, weshalb das Fasten gern auch Bestandteil von Religionen ist.
Es ist sehr vielschichtig, bewusst zu verzichten, den Verzicht zu erleben, zu überleben.
Es gibt einem viel Zeit, wenn man nicht kocht und Mahlzeiten zu sich nimmt.
Nicht nur die Zeit der Zubereitung und des Essens, sondern auch die Zeit des Verdauens fällt weg und so brauche ich derzeit sogar weniger Schlaf und dieser wenige Schlaf ist noch dazu erholsamer, als der Schlaf, der auf ein üppiges Abendessen folgt.

Der junge Galileo-Mann ist erschrocken über die hohen Kosten seiner 5-Tage-Saftkur.
Das kann ich gut verstehen.
Wobei ich nicht verstehen kann, weshalb er nun ausgerechnet eine Saftkur macht.
Ganz ehrlich, bei einer zeitlich derart begrenzten Fastenkur, würde ich das gute alte Wasserfasten vorziehen.
5 Tage Leitungswasser hätten ihm sehr viel Geld, Zeit, Müll und Arbeit erspart und die gleichen Ergebnisse erzielt.

Ich war zu normalgewichtigen Zeiten schon Fan des Heilfastens und habe mir eine jährliche Fastenkur mit Wasser gegönnt.
Je öfter man das tut, desto routinierter wird man darin und so hielt ich mich auch nicht an "5-Tage-Fastenkur", sondern merkte, wie lange ich fasten wollte, während des Fastens - damals fastete ich weniger um Gewicht zu verlieren, als viel mehr aus einem inneren Bedürfnis heraus.
Danach fühlte ich mich innerlich gestärkt - gereinigt.
Aber noch einmal: so etwas wie Schlacken gibt es im menschlichen Körper nicht.

Irgendwann legte ich nach und nach mächtig an Gewicht zu und dann missbrauchte ich mein altes Heilfasten dazu, Gewicht zu verlieren. Das klappte nicht.
Statt des Fastenerlebnisses, hungerte ich verbissen, was ich meist nach wenigen Tagen entnervt aufgab.

Im Winter 2014 sah ich dann zufällig den Film von Joe Cross - fat, sick and nearly dead
Der Mann spricht mit einem breiten australischen Akzent englisch und ich verstand nicht alles, was er während seines Films erzählte. Ich sah, wie er mit seinem Entsafter 60 Tage lang durch die USA reiste, Amerikanern Gespräche über ihre Ernährung aufnötigte und dabei große Mengen Saft trank.
Übrigens recht wahllos zubereitete Säfte.
Joe Cross kaufte das Gemüse, das gerade günstig war und ihn ansprach, schubste es durch seinen Entsafter, den er mit der Autobatterie betrieb, trank den Saft und wurde innerhalb der 60 Tage schlanker und gesünder.
Direkt am nächsten Tag machte ich ihm das nach.
Einen Entsafter hatte ich bereits - und einen Kühlschrank voller Gemüse.
Es funktionierte!
Innerhalb kürzester Zeit verschwanden all meine Wehwehchen, wie die dauernden Kopfschmerzen.
Was ich auch Klasse fand:
dadurch, dass ich nicht aß, fand ich Gelegenheit, meinen bisher unbewussten Essgewohnheiten auf die Schliche zu kommen.
Nach den 60 Tagen war ich 20 kg leichter und mein Geschmack hatte sich völlig verändert.
"Reboot" - als würde man einen Computer herunterfahren und neu starten - natürlich passiert auch das nicht wirklich.
Unser Magen ist kein Computer, den man runterfahren und neu starten kann.
Ernährungswissenschaftler und Ärzte werden keinerlei Probleme damit haben, den Vergleich zu widerlegen, aber Tatsache ist, dass ich nach der Saftkur Lust auf ganz andere Nahrungsmittel hatte, als vor der Saftkur.
Während ich vorher Lust auf Pizza, Chips, Pommes ... verspürte, waren es Avocados und Mangos, die nun die Hauptrollen in meinen Heißhungerphantasien spielten.
Auch war ich deutlich schneller satt.
Ich tat mir eine Portion auf und oft war mir ein Teller Suppe schon zuviel, während ich vor der Saftkur gerne noch zwei- dreimal nachnahm.

Natürlich verpufft dieser Effekt irgendwann, wenn man nur zielstrebig genug in alte Gewohnheiten zurückfällt.
Und genau das hatte ich getan.
Mir muss niemand erzählen, dass es den JoJo-Effekt gibt, denn genau den habe ich erlebt und innerhalb eines Jahres kehrte ich auf mein Ausgangsgewicht zurück.
Einerseits traurig - andererseits habe ich ja nun bereits die Erfahrung mit dem Saftfasten und weiß, dass eine Saftkur bei mir persönlich wirklich gut funktioniert.

Mir ist sonnenklar, dass mein Körper weder Schlacken, noch Gifte abbaut, sondern schlicht und ergreifend Gewicht verliert.
Damit verliere ich auch nach und nach Wehwehchen, die ich persönlich durch das Übergewicht bekommen habe.
Es gibt viele gesunde Menschen mit Übergewicht, darum mein "persönlich".
Ich litt unter Kurzatmigkeit, begann beim Sprechen dauernd zu husten und musste auch bei kurzen Fußmärschen oft stehen bleiben um wieder zu Luft zu kommen.
Nachts bekam ich im Liegen kaum Luft und erwachte oft mit Kopfschmerzen und sehr trockenem Mund.
Mir ist klar, wie gruselig laut ich dabei geschnarcht haben muss und da das Schlafen selbst schon eine anstrengende Sache geworden war, hatte ich bei meinem letzten Skandinavien-Urlaub recht kostenintensiv auf Einzelzimmer bestanden.
Man kann mit solchen Beschwerden natürlich zum Arzt gehen.
Das tat ich nicht, weil ich wusste, dass ich ab Juli wieder eine Saftkur beginnen könnte und diese Beschwerden dann vermutlich verflögen.
Das taten sie dann auch innerhalb einer Woche.
Das nächste waren meine geschwollenen Hände, Füße, Beine ... alles raffte schmerzhaft viel Wasser an sich, was nicht nur - wie gesagt - schmerzhaft war, sondern auch noch sehr unschön aussieht.
Mittlerweile erkenne ich nur noch, dass da noch immer Wasser gelagert wird, wenn ich Söckchen trage und deren Bündchen einschneiden.

Nach 28 Tagen Saftkur bin ich noch immer schwer übergewichtig, aber dennoch geht es mir viel besser.
Körperlich ist es ein Unterschied, ob ich beim Gehen 10 kg mehr oder weniger mit mir herumtrage und so schaffe ich die Hunderunden nun wieder mit Freude und kann meine Wege nach Lust und Laune wählen, statt zu grübeln, ob ich das überhaupt schaffe.
Optisch ist der Unterschied eher gering.
Meine Augen sind viel klarer und auch wieder größer geworden, aber dafür schreit meine Haut dauernd nach Creme.
Ich habe nie "schöne Haut" gehabt, dafür aber ein gutes Makeup - dieses lasse ich derzeit komplett weg, damit ich mich öfter eincremen kann.
Und so erschrecke ich gern mal, wenn ich mein Gesicht mit Rötungen hier und da, statt gleichmäßigem Makeup sehe.
Psychisch geht es mir dagegen wunderbar.
War ich Anfang Juli noch die undisziplinierte Dicke, so bin ich jetzt wieder die Frau, die die Disziplin hat, 29 Tage lang Saft zu trinken. Und zugleich sehe ich auch mein Übergewicht nicht mehr als ein Gefängnis, aus dem es keine Fluchtmöglichkeiten gibt, sondern eine machbare Herausforderung.
Man könnte sagen:
meine Gedanken sind kräftig entgiftet worden :)

Das sind für mich DIE Vorteile, Wahrheiten und Geheimnisse des "Detox" bzw Saftfastens.


Freitag, 12. August 2016

lecker Gurkensaft

Die letzten Säfte waren nett, schrien aber nicht
"gib ihnen das Rezept"


Anders der Gurkensaft von heute.
mmmmh!


Drin sind:

2 Bund Dill
1 Salatgurke
1/2 Ananas
1 Zitrone
2 Äpfel
und 1 pink Grapefruit


Die Ananas und Grapfruit habe ich gepellt - die Zitrone nicht.
Sie war Bio und ich mag den Zitronenschalengeschmack.

Der Saft ist erfrischend und rundum lecker.


Mittwoch, 10. August 2016

Minty Matcha Saft - mein grünes Wunder

Nach 25 Tagen Saft, schmeckt man Dinge sehr viel deutlicher und erlebt kleine Geschmacksexplosionen.
Ein Waldspaziergang, der an Himbeeren und Brombeeren vorbeiführt, ist ein kleines Fest.

Beim Online-Bummel über andere Instagram-Konten, entdeckte ich einige Säfte mit Matchapulver.
Hey, das habe ich doch auch noch im Schrank!


Also habe ich gestern einen Saft mit Matcha und frischer Minze ausprobiert.
Sooooo lecker!

In meinen Entsafter kamen:
4 Selleriestangen
1 Stück Ingwer
1/4 Ananas
4 Äpfel
300 Gramm Spinat
1 Zweig Minze aus dem Garten - ca 8 Blätter



Auf dem Bild fehlt die Minze noch.

Den fertigen Saft habe ich durch ein engmaschiges Metallsieb gegeben und dann habe ich 1 Esslöffel Matcha hineingequirlt.
Das Ganze ergab 2 Saftgläser voll von meinem grünen Wunder.
Sehr lecker!
(ah, sagte ich schon ...)


Dienstag, 9. August 2016

Hagebuttensaft - Hagebutten entsaften


Wer etwas aus Hagebutten machen möchte, erfährt immer, dass er die Kerne entfernen muss.
Und genau da bin ich bisher immer ausgestiegen, denn das ist eine Sauarbeit, die mir nicht die geringste Freude macht.
Die Kerne haben fiese kleine Haare und werden gern als Juckpulverersatz genommen.
Die Lösung sind Gummihandschuhe.
Wenn ich etwas hasse, dann das Gefühl von Gummihandschuhen an den Händen.
Mir kommt immer der Vergleich mit gebrauchten, fremden Kondomen, den ich hier nicht weiter verfolgen werde.
Jedenfalls liebe ich den Geschmack von Hagebutten, aber nichts konnte mich bisher dazu bringen, mehr mit Hagebutten zu machen, als vorsichtig außen an ihnen herumzuknabbern ...

Als ich mir jetzt einen Schwung Äpfel aus dem Garten holte, fiel mein Blick auf meine Rosensträucher und schwupps habe ich eine gute Handvoll Hagebutten gepflückt und durch den Entsafter geschubst.
Also:
200 Gramm Hagebutten - ergeben eine kleine Saftpfütze.
(es hängt sicher noch mal die gleiche Menge Saft im Entsafter und kommt mit den nächsten Früchten dann noch mit in den Saftbehälter :)

Ich weiß ja nicht, ob sich das jetzt arg lohnt, aber es lässt sich doch sehr unkompliziert bewerkstelligen - ich habe nur den oberen Teil der Hagebutten abgeschnitten.
Die Kerne landeten zum größten Teil im Trester-Behälter, aber es lohnt dennoch, den Saft noch durch ein Sieb zu gießen, denn auch im Sieb fanden sich noch einmal 3 Kerne wieder.

Es gibt einen guten Grund, Hagebutten mit in seinen Saft zu mischen:
neben Sanddorn und Aronia verfügen sie über den höchsten Gehalt von Antioxidantien unter den Wildfrüchten.
Und ganz im Gegensatz zu Sanddorn und Aronia findet man Hagebutten an vielen Orten.

Hagebutten enthalten auch noch Vitamin A, B, C, K und P,
dazu noch Pektin und Zucker.
Damit unterstützt man seinen Zellschutz, beugt Erkältungen vor und unterstützt insgesamt sein Immunsystem.


Ich werde sicher öfter welche pflücken und mit in den Entsafter geben.