Donnerstag, 29. September 2016

Saftfasten Rezepte - roter Saft (ohne rote Bete)

Der rote Saft hier war wieder mal so richtig lecker.
Ich habe den fertigen Saft auch nur durch ein Sieb gegossen und nicht durch ein Tuch.
Darum war es gut, ihn in eine Plastikflasche zu füllen, damit ich ihn vor dem Trinken noch einmal kräftig schütteln konnte.

Im Saft sind:

1 kg Karotten
1 Granatapfel
2 Mandarinen
4 Tomaten
1 rote Paprikaschote
1/8 Wassermelone

Die Karotten hatte ich geschält, da ich den Karottentrester in ein Brot verarbeitet hatte.
Sonst wasche ich Karotten nur gründlich, bevor sie in den Entsafter kommen.
Die Melone und den Granatapfel habe ich auch ohne Schalen entsaftet.
Beim Granatapfel geht das am einfachsten, wenn man ihn viertelt und die Kerne samt dem Weißen mit einem Esslöffel in ein Wasserglas schabt - dann bekommt man den Granatapfel am einfachsten in die Öffnung des Entsafters.

Der Saft war sehr lecker - eher süß und lieblich.





Dienstag, 27. September 2016

Saftfasten-Rezept "Gemüsemilch"

Dieser Saft war eine geschmackliche Überraschung.
Eine gelungene Überraschung, sollte ich sagen!

Nach Lust und Laune hatte ich kombiniert:

2 Süßkartoffeln
2 Salatgurken
2 Handvoll grüner Trauben


Das Ergebnis war ein milder, etwas trüber Saft, aus dem man alle 3 Komponenten deutlich herausschmeckt.
Lecker Trauben, lecker Gurken, lecker Süßkartoffeln ...
aber insgesamt, schmeckte der Saft ein wenig wie ... Milch!

Mag sein, dass ich auf Entzug bin, was Milch angeht - ich mag kalte Milch sehr gern - und darum war auch dieser Saft ein echter Genuss, den ich mir bestimmt öfter machen werde!




Samstag, 24. September 2016

Saftkur: muss man Einläufe machen?

Gute Nachrichten:

beim Saftfasten fallen sowohl die Glaubersalz-Folter zu Beginn des Fastens,
als auch die Einläufe während des Fastens weg.
Beim Wasserfasten säubert vorher man den Darm - beim Saftfasten bleibt einem die Verdauung und man kann sich diesen eher unangenehmen Teil des Fastens sparen.

Bisher habe ich noch keinen Saftfaster getroffen, bei dem das anders war.


Mittwoch, 21. September 2016

Saftkur: wieviel ml Saft darf man täglich trinken?

Wieviel ml Saft darf man beim Saftfasten täglich trinken?

Eine Frage, die mir erstaunlich oft gestellt wird ...

Ich kann da nur antworten:
trinkt so viel Gemüsesaft, wie Ihr nur wollt!

Ich persönlich achte darauf, dass ich nach jedem Liter Saft auch ca einen Liter Wasser trinke.
(nicht als moderne Wasserfolter in einem Rutsch, sondern so über den Tag verteilt immer mal Saft, mal Wasser!)

Außerdem ist es sinnvoll, die Zutaten im Blick zu behalten, die man in den Entsafter gibt.
In Gemüse steckt meist wenig Zucker oder Fett - anders sieht das bei Obst aus, aber Obst macht so einen Gemüsesaft natürlich schmackhafter.
Oder preiswerter:
In meinen Säften sind meist Äpfel mit drin, da mein Garten voller Apfelbäume ist und sie gerade reichlich Früchte tragen.
Mag sein, dass ich deshalb langsamer abnehme, aber so lange ich meine Säfte lecker finde, fällt mir das Saftfasten auch leichter.
Und 16 kg in 60 Tagen sind nicht übel :)

Was gekaufte Säfte angeht, muss man vorsichtiger sein, wenn man Saftfasten möchte.
true fruits und andere Smoothies, sind sicherlich lecker und auch mal praktisch, wenn man unterwegs ist, aber hier handelt es sich eher um püriertes Obst - das hat oft ganz erstaunlich viele Kalorien








Donnerstag, 15. September 2016

60 Tage Saft

Eigentlich wäre gestern meine 60 Tage Saftkur vorüber gewesen, denn gestern war dann Tag 61 meiner Saftkur.

Mein Sohn hatte beim Abschied - er guckt sich gerade Neuseeland an - ein Foto von mir gemacht.
(Ich hatte ganz viele Fotos von ihm gemacht, denn mit der Kamera vor der Nase, sah er meine Tränen nicht und konnte mich nicht auslachen :)
Gestern kam meine Tochter aus Oslo zurück, stieg auf einen Hocker (damit der Winkel der Aufnahme ähnlich wird) und machte dann ein 60 Tage später Foto von mir.


Seht Ihr, was ich sehe?
Nein, ich meine nicht, dass ich auf dem Nachher-Bild übermüdet aussehe - und es auch bin ... - sondern, dass es kein "Vorher-Nachher-Foto" ist, sondern eindeutig ein "Vorher - Zwischendurch"-Foto.

Um die Rückkehr meiner Tochter gebührend zu feiern, hatte ich Tag 60 meiner Saftkur in der Küche verbracht und dabei einen leckeren Lachsauflauf vorbereitet.
Lachsröllchen, einen Thunfischsalat und einen Himbeertraum.
Dabei fiel mir auf, dass mir das sehr leicht fiel - ok, ich habe ein Stück Lachs genascht, aber mir genügte das Geschmackserlebnis dabei.
Ich merkte erneut, wie gut ich einfach im Gemüsesaftfasten drin bin.
Warum also jetzt aufhören?
Meine Waage und mein Spiegel geben mir Recht
Mach doch noch ein wenig weiter!

Saftfasten hat nichts mit Hungern zu tun.
Vermutlich liegt es nicht jedem - aber mir auf jeden Fall und auch für Joe Cross* war es DIE Lösung.
*Durch seinen Film "fat, sick and nearly dead" kam ich zum Saftfasen.

Es ist einfach - im Sinne von simpel.
Entweder mache ich mir täglich Gemüsesaft oder ich kaufe mir Gemüsesaft - praktisch, wenn ich unterwegs bin.
Was habe ich schon für Diäten ausprobiert ... so einfach, preiswert und "unpeinlich" wie das Saftfasten war noch keine - und mehr Erfolg hatte ich auch noch nie.
Mit "unpeinlich" meine ich, dass man nirgends seltsame Produkte kaufen/bestellen oder zu irgendwelchen Gruppen gehen muss.

Und es hat etwas "Heroisches" - da sitze ich, ein kleines Kugelweib ... und Leute bewundern meine Disziplin, Ausdauer und staunen "das könnten sie nie!".
Bei BCM und anderem Pulver, habe ich auch gut abgenommen, wurde aber mit meinen Pulverdosen leise belächelt und dazu war das Zeug auch noch teuer und irgendwann stieß mich der Geruch beim Öffnen der Dosen so ab, dass ich einfach aufhören musste.

Gemüse riecht gut - wenn mich ein Gemüse nicht anspricht, nehme ich einfach ein anderes.
Joe Cross liebt Mangold - habe ich probiert - igitt! - den fertigen Saft habe ich mit viel Wasser und Ananassaft trinkbar gemacht und Mangold kam nie wieder in meinen Entsafter.

Und was würdet Ihr im Supermarkt lieber zur Kasse schieben:
einen Einkaufswagen voller Gemüse oder einen Wagen voll Pulvermampf-Dosen?!
Zudem ist das Gemüse auch noch viel billiger.

Viele Saftzutaten finde ich auch in meinem Garten oder unterwegs.
Äpfel, Birnen, Hagebutten, Quitten, Holunder, Brennnesseln, Giersch, Löwenzahn, Brombeeren ...
Klar, wenn ich zu viel Obst nehme, wird der Saft recht zuckrig und der Gewichtsverlust verlangsamt sich.
Ich habe sehr viel Obst genommen, da mein Garten kiloweise Äpfel produziert - und so habe ich in den 60 Tagen glatt 16 kg abgenommen.
Andere nehmen in der Zeit sehr viel mehr ab - die haben keine Apfelbäume :)
Und außerdem habe ich gerade "Knie" und kann keinerlei Sport treiben.

Und 16 kg ändern schon sehr viel.
Meine Lebensqualität ist deutlich höher, als noch im Juli, als ich den Entsafter vom Dachboden holte.

Mit 16 kg weniger Gewicht, ist natürlich alles schon mal weniger anstrengend.
Aber das Saftfasten brachte noch einen Schwung Vorteile, mit denen man jetzt nicht unbedingt rechnet:

- ich habe keine Kopfschmerzen mehr

- meine Haut ist so schön, dass ich mich derzeit meist gar nicht schminke

- ich brauche deutlich weniger Schlaf
- Schlafen ist so überhaupt kein Problem mehr

- meine Hände und Füße raffen kein Wasser mehr an sich

- meine Kurzatmigkeit ist weg - ich kann sogar wieder singen ohne einen Hustenanfall zu bekommen
(ok, das sieht mein Umfeld nicht unbedingt als Vorteil, denn man bekommt vom Saftfasten keine Singstimme mitgeliefert, die schöner ist, als die Singstimme, die man immer schon hatte :)

Und was die Kopfschmerzen und Schlafprobleme angeht:
das war schon nach 1 Woche Saftfasten spürbar anders!

Und darum ist das hier nur ein Zwischenfazit - meine Saftkur geht weiter.

Wie heißt es so schön?!
Stay tuned!




Und das ist das, was ich jetzt nicht mehr mit mir herumschleppe:

Dienstag, 13. September 2016

Saftfasten unterwegs

Heute ist bei mir Tag 60 meiner Saftkur.
Ich werde weitermachen - also muss ich das mit den 60 Tagen in der "Anmoderation" mal löschen ...

Was natürlich alle interessiert:
ich habe in 59 Tagen also 15,8 kg abgenommen.

Letzte Woche musste ich kurzfristig verreisen.
Was macht man da?
Den Entsafter mitnehmen?
Das habe ich einmal gemacht, aber das ist ganz schön aufwendig.
(neuerdings ist übrigens beides erlaubt - aufwändig und aufwendig)

Der Saft lässt sich nur mit Getöse machen und wohin dann mit dem Trester?
Ich habe also flugs Saft gekauft und mitgenommen.
Bei gekauftem Saft ist das Wichtigste - für mich - dass er keinesfalls gesalzen ist, denn Salz weckt meinen Hunger und ich bin froh, dass meine Hungergefühle im Fastenschlaf liegen.
Es gibt Menschen, die können mit Brühe fasten - das geht bei mir gar nicht.
Wenn ich "sündige", dann passe ich immer auf, dass ich völlig ungesalzen sündige.

Ich nasche Brombeeren, Heidelbeeren, Avocado, Mango ... ich gestehe ... auch ein Eiskaffee ging schon als Gemüsesaft durch.
Nach solchen Tagen steht die Waage still oder man nimmt sogar zu - aber Hauptsache man wirft sich nicht aus dem Fastenmodus und bekommt wieder Hunger.

Darum kann ich kaum einen Gemüsesaft kaufen - auch im Bioladen ist meist alles gesalzen.
Nun gibt es bei Edeka einen Frucht & Gemüsesaft in orange und rot
Geschmacklich kommt er natürlich nicht an selbst gemachte Säfte ran, aber mit ca 2,- Euro pro Liter, ist er sehr erschwinglich und im Tetra Pak mit Schraubverschluss kann man ihn gut mitnehmen und bei jedem (?) Edeka nachkaufen.

Vorne in den Kühltheken der Supermärkte findet man ja auch gerne Säfte von True Fruits und Co.
Kann man machen ...
Die Säfte sind aber sehr viel süßer und aus Erfahrung kann ich berichten, dass man am nächsten Tag ein Pfund mehr wiegt, wenn man zwei von den großen True Fruits Säften während einer Saftkur austrinkt :)

Dann doch lieber einen Eiskaffee (nein, das habe ich jetzt nicht wirklich gesagt)

Dann gibt es ja noch die Säfte aus den Saftboutiquen - wo man sich ganze Saftkuren für eine Woche holen kann.
Ich habe mir das in Hamburg mal angesehen und war nicht glücklich.
Alles in Plastik fertig abgefüllt und irre teuer.
Galileo hat ja einen Narren daran gefressen, gelegentlich Beiträge zum Thema Detox zu machen, in denen dann berichtet wird, dass man zwangsläufig 9 kg Bio-Gemüse am Tag braucht.
Ich habe keinen Schimmer, wie die darauf kommen ...
Meine Kostenfortschreibung habe ich aufgegeben, nachdem in meinem Garten die Äpfel reif wurden und ich die meisten meiner Säfte auf Apfelsaftbasis zubereite.
Das spart mir viel Geld.
Wenn meine Äpfel durch sind, versuche ich das noch einmal ... mit der Kostenberechnung.
Derzeit kaufe ich für ca 20,- Euro die Woche ein und da ist dann auch Katzenfutter bei ...

Am Wochenende verreise ich wieder und ich werde vorher wieder den Supermarkt-Saft einkaufen.




(war gerade einkaufen und habe ein Foto von dem "betroffenen" Saft gemacht - soll keine Schleichwerbung sein - Edeka sponsort mich nicht - leider ...)

Ob ich immer ganz brav beim Saft bleibe?
Nein ... ich vernasche wie gesagt ganz gern das Obst, das ich eigentlich entsaften wollte ... trinke hin und wieder Kaffee mit fettarmer Milch (wer den Detox-Gedanken hochhält, sollte das lassen ...) und außerdem darf man mich mit keiner Avocado alleine lassen ...
Relativ bewusst werde ich ab jetzt auch hin und wieder etwas Fisch und Tofu naschen.
Natur-Tofu.
Nach 60 Tagen Saftkur schmeckt der hervorragend!
Meine Ernährungsberaterin hatte mir dazu geraten und mir auch noch zu irgendwelchen Pillen geraten, die Veganer gegen Mängel schlucken.
Meine Ernährungsberaterin ist nicht vom Fach, aber besorgt :)

So, mein nächster Beitrag geht über Holunderbeeren.
(man kann sie roh entsaften, sollte aber gucken, ob man den Saft gut verträgt)




Samstag, 3. September 2016

1 Kasten Wasser in 50 Tagen

Ihr dürft ruhig lachen!
Aber als ich heute einen neuen Kasten Wasser nach hause schleppte (also nur vom Auto ins Haus), habe ich ihn mit ins Badezimmer getragen und gewogen.
Ein Kasten Wasser - mit Kasten und vollen Flaschen - wiegt 14,6 kg.
Und genau das ist das Gewicht, dass ich in den letzten 50 Tagen abgenommen habe.
Also habe ich den Kasten wieder rausgeschleppt, ein albernes Foto gemacht und ihn dann wieder ins Haus geschleppt.
Vermutlich wiege ich gleich noch eine Flasche weniger nach dieser Schlepperei :)

Ich gebe zu, als ich den Kasten so herumtrug, war ich ganz schön beeindruckt.
14,6 kg - zu sagen oder zu tragen, das ist schon ein ganz schöner Unterschied.
Ich hoffe, ich stelle bald noch so einen Kasten ab ;-)



Wenn Ihr den nächsten Kasten Wasser durch die Gegend schleppt, könnt Ihr ja mal an mich denken.

Im Moment habe ich soooo viel zu tun, dass ich mir eine dieser fertigen 1-Woche-Saftkuren gekauft habe.
Und weil ich den Saft bezahlen musste, mache ich hier auch keine Werbung dafür und trinke zwischendurch noch andere, ebenso gekaufte Säfte.
Ich hoffe, dass ich in einer Woche wieder dazu komme selbst zu entsaften, denn das ist wirklich viel leckerererer!