Donnerstag, 31. März 2016

Löwenzahnsaft

Heute habe ich mir einen Gemüsesaft mit Wildkräutern gemacht.
Als ich das einer Bekannten erzählte, fragte sie:
Wolltest du nicht sparen???

Wildkräuter klingt also teuer.
Das finde ich gut.
Und ich beruhigte meine Bekannte direkt:

Ich züchte die Wildkräuter selbst in meinem Garten!
Dann weiß ich, dass kein Dünger dran kommt und sie wirklich bio sind!


Meine Freundin war beeindruckt, hoffe ich.
Oder sie glaubt mir kein Wort, denn jeder weiß, wie ich zu Gartenarbeit stehe.
Wenn ich in den Garten gehe, möchte ich am liebsten immer ein Buch und einen Kaffee dabei haben.
Und nicht buddeln.

Das kommt meinen Wildkräutern auch sehr entgegen, denn sie schätzen es sehr, wenn man sie in Ruhe wachsen lässt.
Heute habe ich mir eine Schüssel voll Löwenzahn geerntet.


Löwenzahn ist ein tolles Kraut für eine Frühjahrskur, weil er den Stoffwechsel ankurbelt und nahezu überall zu finden ist.
Wenn Ihr aber eine besonders stark mit Löwenzahn begrünte Wiese seht, erntet lieber anderswo, denn das kann auch ein Zeichen für Überdüngung.


In Löwenzahn sind unter anderem Bitterstoffe enthalten, die dafür sorgen, dass er Säfte gern bitter/sauer macht.
Ich habe ihn heute mit Gurken, Äpfeln und einer Zitrone zusammen entsaftet.
Lecker saure Mischung!
Sehr erfrischend.

Da der Löwenzahn bei mir noch sehr dicht am Boden wächst, ist er sehr sandig.
Auch nach gründlichem Waschen konnte ich noch deutlich Sand fühlen.
Da ist es besser, den fertigen Saft noch durch ein engmaschiges Sieb oder Tuch abzufiltern, denn sonst knirscht man mit den Zähnen ...


Ich werde jetzt 6 Wochen lang öfter mal Löwenzahn trinken und dann wieder eine lange Pause machen, damit sich mein Körper nicht einfach an die Bitterstoffe gewöhnt und sie nicht mehr wirken.

Wer nichts von Gemüsesaft hält, kann Löwenzahn auch in den Salat geben.
Er enthält auch Eiweiß, Vitamin C, Kalium, Mineralien, Schleimstoffe und Cumarine.

Übrigens habe ich weder Blüten noch Stiele aussortiert - mein Löwenzahn blüht schlicht noch nicht, aber ich habe beim Waschen schon Knospen gefunden.
Es stimmt nicht, dass Teile des Löwenzahns giftig sind.
Der in den Stielen enthaltene Saft ist lediglich sehr sehr verdauungsanregend und sensible Menschen können mit Bauchschmerzen reagieren. Daher langsam herantasten, was den weißen Saft angeht.
Aber giftig ist er nicht.

Wer keinen eigenen Löwenzahn im Garten hat, kann gern bei mir welchen ernten kommen :o)



Löwenzahnblätter sind übrigens als Arzneipflanze anerkannt.
Also nennt ihn nicht Unkraut!

Mittwoch, 30. März 2016

Das Juice-Camp - Saftfasten mit Freunden

Ich wollte Euch doch noch erzählen, wie das Saftfasten mit meiner Freundin lief.
Als Saftfasten-Fan, war ich von der Idee, jemanden beim Saftfasten zu coachen schnell zu begeistern.
Im Vorfeld kaufte ich Gemüse und machte mir einen kleinen Plan, wann ich welchen Saft anbieten könnte.
Zudem versuchte ich möglichst flexibel zu sein, um auf den Geschmack und die Bedürfnisse meiner Freundin eingehen zu können.

Es würde ganz toll werden!
Und am Ende der Woche wäre sie wunderbar entgiftet, rebootet und auch Fan des Saftfastens - ganz bestimmt!

Sagen wir mal:
es kam anders!

Meine Freundin ist immer schon gewohnt, das Zepter an sich zu reißen und die Richtung zu bestimmen, auch wenn sie gerade gar nicht so genau weiß, wo es hingehen soll.
So hatte sie ein Sonderangebot genutzt und brachte einen erstaunlichen Vorrat von "Hohes C" in absolut allen Geschmacksrichtungen mit. In irgendeinem Saft waren sogar ein paar Karotten, in einem anderen Rote Bete.
Aber ansonsten: fertiger Obstsaft.

Am ersten Tag bereitete ich uns einen wundervollen Saft zu ... aus dem sie umgehend den Stangensellerie herausschmeckte.
So konnte ich diesen Saft bis auf ein Glas allein trinken und sie trank Obstsaft.
Und wurde ziemlich aktiv.
Vormittags machten wir einen Spaziergang mit den Hunden und mittags dann gleich noch eine lange Runde um einen See - ca. 10 km.
Wenn sie nichts essen konnte, musste sie herumlaufen um sich abzulenken!
Am Ende war ich am Ende ... und sie trank noch mehr Obstsaft und dann noch eine große Tasse von meinem Lieblings-Abendgetränk:
passierte Tomaten mit heißem Wasser vermischt.
Von dem vielen Herumlaufen war ich doch etwas fertig und mehr, als kochend Wasser auf passierte Tomaten zu gießen, wollte ich auch nicht mehr tun.


Am nächsten Tag machte ich uns einen wirklich leckeren Saft ... den ich bis auf ein Glas wieder allein trinken konnte, da auch dieser Saft ihr nicht schmeckte. Sie trank Hohes C und dann fuhren wir ans Meer, wo wir eine Art Marathon-Strandspaziergang machten. Natürlich hatte ich uns Saft eingepackt!

Wieder hatte meine Freundin einen ganz erstaunlichen Bewegungsdrang, der nicht recht zu meinem Bedürfnis passte, mich in die Sonne zu setzen, an meinem Gemüsesaft zu nippen und aufs Meer zu gucken.
Wir liefen und liefen ... der Sandstrand von Sankt Peter-Ording bietet dafür hinreichend viel Platz.

Zum Abschluss der Lauferei, gingen wir in eine Strandbar mit wundervollem Blick aufs Wattenmeer.
Ich bestellte ein Wasser und schleppte mich zur Toilette.
Irgendwann, als ich wieder am Tisch saß, brachte der Kellner ein Glas Wasser und eine Portion Pommes Frites mit Trüffelöl.
Lachend winkte ich ab - energisch griff meine Freundin zu.


Das war es dann also mit ihrem Saftfasten.
Auf dem Rückweg zum Auto entdeckte sie noch einen Stand, an dem man Nudeln kaufen und an Holztischen im Freien verspeisen kann ...
Ich hielt noch bis zum nächsten Tag durch, bis sie das Haus mit Avocados, Räucherlachs, großen Bechern mit Ben & Jerry und sehr vielen Ostersüßigkeiten füllte.

Ok, ich weiß, wann ich geschlagen bin.
So verbrachten wir die restliche Zeit und die Feiertage also kochend, schlemmend und plaudernd.




Vorgestern winkte ich ihr zum Abschied hinterher - und heute morgen, sagte ich mit festem Blick in den Spiegel:

Tag 1!
Von heute und meinem Saft berichte ich dann morgen.

PS übrigens würde ich mich durchaus noch einmal als Saft-Coach zur Verfügung stellen, aber dann bitte für jemanden, der vorher ein wenig mit Gemüsesäften herum experimentiert hat und weiß, ob dass er/sie Gemüsesaft mag.

Donnerstag, 17. März 2016

Der geht immer: Apfel-Sellerie und mehr

Derzeit geht es bei mir etwas hektisch zu und so muss das Entsaften ohne großen Aufwand und Grübeln nebenbei geschehen.
Was einfach immer funktioniert, ist eine solide Saft-Basis aus einem Bündel Stangensellerie, ein paar Äpfeln, einer Zitrone und "Dunkelgrün".


Hier variiere ich dann einfach je nach Angebot - heute gab ich eine Packung Rauke mit in den Entsafter, aber man kann hier eben so gut Spinat, Grünkohl, Mangold etc nehmen.

Da ich keine Lust auf "bitter" hatte und noch dazu feststellen musste, dass ich in den letzten Tagen wohl dauernd neue Äpfel gekauft habe, obwohl ich noch Äpfel hatte (sagte ich, dass es hier gerade etwas hektisch zugeht?) habe ich großzügig alle Äpfel eines Beutels "aus der Region" in den Entsafter gepackt, die sich noch nicht zu aktiv und offensichtlich ihrer eigenen Kompostierung hingegeben hatten ...

Das Resultat war ein sehr leckerer Apfelsaft :)
Ein perfekter Anfängersaft!


Der schmeckt sehr nach Apfelsaft und überfordert nicht gleich mit der geballten Wucht einiger Gemüsesäfte :)

In der kommenden Woche besucht mich eine Freundin - ganz gezielt, um mich als Saftfasten-Coach zu nutzen.
Ich bin sehr gespannt, ob Saftfasten ihr Ding ist - und ob unsere Freundschaft das überlebt, denn in den ersten Tagen einer Saftkur ist man ja gern etwas ... unleidlich.

Gut gelaunter Besuch wäre mir lieber, aber andererseits bin ich auch gespannt, ob ich den Saftfasten-Funken überspringen lassen kann.
Mein Sohn war so begeistert von der Idee, dass er spontan beschlossen hat, die Osterferien anderswo zu verbringen.

Drückt mir die Daumen :)


Samstag, 12. März 2016

Eine Frau sieht rot - Granatapfelsaft vom Feinsten

Heute habe ich mir einen traumhaft leckeren Saft zusammengemischt.
Den müsst Ihr Euch mal machen, auch wenn das Thema Saftfasten gerade gar nicht ansteht - sooo lecker!


Und zwar hatte ich
1 rote Bete
2 Pflaumen
1 kg Karotten
1 Zitrone
1 rote Traube (mit Kernen)
1 Granatapfel (mit noch mehr Kernen)

Die Karotten und rote Bete habe ich heute besonders gründlich geputzt, da ich den Trester verarbeiten möchte.

Die Trauben sind nicht bio, also habe ich sie auch mehrfach gewaschen und von den Stielen gezupft.
Auch vom Granatapfel kamen ausschließlich die Kerne in den Entsafter.
Die Pflaumen dafür dann ohne Kerne hinterher.

Das Ergebnis war ein Saft, in dem es der roten Bete absolut nicht gelungen war, die geschmackliche Vorherrschaft an sich zu reißen.
Eine Freundin trank einen Schluck mit und tippte auf "Kirschen"
(schon klar, im März :)

Ich war hin und weg - den gibt es bestimmt noch mal.




Donnerstag, 10. März 2016

Fenchelsaft mit Ingwer - gut gegen Verdauungsprobleme

Mit Fenchel habe ich noch keine großen Erfahrungen gesammelt und so war dies ein kleiner Glücksgriff :)


Ich habe
1 Fenchelknolle samt Grün
1 Staudensellerie
1 Ananas (geschält)
1 dickes Stück Ingwer
durch den Entsafter geschubst.

Zu meiner Überraschung war der Saft nicht süß - einfach ganz anders sehr lecker.
Bei jedem Schluck jubelt mein Gaumen "oh, Ingwer!"

Ich bin von dieser Mischung sehr angetan!

Fenchel und Staudensellerie sind übrigens hilfreich gegen Verdauungsstörungen - altes Hausmittel.
Wer nicht fastet, aber seiner Verdauung auf die Sprünge helfen möchte, sollte der Mischung auch mal eine Chance geben.
Zudem hat Fenchel fast so wenig Kalorien wie Sellerie und enthält auch noch Beta-Karotin und Folsäure.

Ok, ja, hauptsächlich lecker :)




Dienstag, 8. März 2016

lila Rotkohlsaft zum internationalen Frauentag


Zum Frauentag habe ich mir den kleinen Gag gegönnt, mir einen lila Rotkohlsaft zu machen.
Rotkohl ist wegen seiner Antioxidantien unbestritten gesund, aber oft wird ihn wohl kaum jemand in seinen Saft geben, da man massiv geschmacklich gegensteuern muss, damit der Saft schmeckt.
(dafür soll er roh aber auch vor Krebs und Alzheimer schützen)

Ich habe
einen halben (winzigen) Rotkohl
6 Äpfel
7 Karotten
und 2 Pflaumen

in den Entsafter gegeben und den Rotkohlsaft anschließend auch noch durch ein feines Sieb gegossen, da der Schaum nach Kohl pur schmeckte.

Rotkohl macht den Gemüsesaft nebenbei auch etwas scharf, weshalb ich nicht noch zusätzlich mit Chili oder Ingwer aromatisieren möchte.
Bitte nicht falsch verstehen:
hin und wieder trinke ich den Rotkohlsaft ganz gern - aber das ist kein "könnte ich täglich trinken!"
Und ich würde diesen Saft auch nicht für die ersten Reboot-Tage empfehlen, wenn der Magen eh noch ein wenig mit der Umstellung auf Säfte kämpft. Kohl - insbesondere roh, führt auch als Saft gelegentlich zu Bauchgrummeln und Blähungen.

Beim Saftfasten macht es Spaß, den eigenen Körper so zu belauschen, wenn man an der Gemüsetheke steht, denn meiner äußerte klar und deutlich "och, man könnte doch mal wieder Rotkohlsaft machen!"

Habe ich gemacht und ich denke, dass mein Körper jetzt eine ganze Weile dem Lockruf des Rotkohls wieder widerstehen kann :)

Bei roter Bete geht mir das ganz genau so - hin und wieder "los, kauf die rote Bete! ich will rote Bete!" und in den folgenden Wochen "alles, aber auf gar keinen Fall rote Bete!"

In den nächsten Regalreihen schalte ich meine Ohren dann übrigens auf Durchlauf, denn nein, ich werde keine Schokolade entsaften!
Da kann er betteln wie er mag ...



Montag, 7. März 2016

Tag der gesunden Ernährung - der passende Saft

Der 07. März ist der Tag der gesunden Ernährung
und dazu passend, habe ich in meine ohnehin immer gesunden Säfte heute mal wieder eine rote Bete gesteckt.
Rote Bete schmeckt durchaus lecker, aber sie reißt gern die Vorreiterrolle in Säften an sich.
In einem Gemüsesaft kann drin sein, was will - die rote Bete bestimmt Farbe und Geschmack, wenn man sie mitspielen lässt.


Da hilft nur, ihr die passenden Begleiter zur Seite zu stellen.
Lecker zu roter Bete, sind Zitrone, Karotte und Orangen.
Sie sorgen dafür, dass der erdige Geschmack der roten Bete einem "fruchtig" weicht.

In meinem roten Saft sind:
1 große rote Bete
5 Karotten
1 Apfel
1 Zitrone
7 Orangen

Meine Kombination hat etwas über einen Liter roten Saft ergeben - und der ist so richtig, richtig lecker!



PS wer rote Bete nicht kennt:
sie macht böse Flecken und versaut Küchenbretter nachhaltig!
Darum schäle ich sie nicht, sondern viertel sie nur - und auf meine guten Küchenbretter darf sie auch nie!

Dafür ist rote Bete ein Blutreiniger und ein wahres Kraftpaket, was Vitamine angeht.
Vitamin A, C und den B-Komplex deckt sie ab.
Außerdem enthält sie Kalzium, Eisen und Kalium.
Sie schützt vor Blutarmut und hilft dem Blutdruck


Sonntag, 6. März 2016

Saftfasten Anleitung: wie viel Saft darf man beim Saftfasten trinken?

Eine Frage, die oft gestellt wird, ist
wie viel Saft darf man beim Saftfasten trinken?

Meine Antwort ist:
das Wie viel ist nicht wirklich wichtig.
Trink so viel Saft, wie Du nur möchtest, aber beachte dabei ein paar Punkte:

1. am besten ist es, wenn Du Dir den Saft für Deine Saftkur frisch zubereitest, denn dann kannst Du den Saft ganz auf Deine Bedürfnisse ausrichten.

2. der Saft sollte aus mehr Gemüse, als Obst bestehen, da in Obst viel Fruchtzucker und Säure enthalten ist.

3. es gehört kein Salz in Fastensäfte, darum scheiden viele käuflichen Säfte aus der Auswahl aus

4. vergorene Gemüsesäfte wie zB Sauerkrautsaft wirkt auf einen "Fastenmagen" noch durchschlagender als sonst - wer so einen Saft trinkt, sollte eine Toilette für sich ganz allein in Reichweite haben ...

Saftfasten ist - besonders in den ersten Tagen schon eine Herausforderung und es ist gut für Dich, wenn Du es schaffst, beim Saft Trinken zu bleiben.
Erschwere Dir das Saftfasten nicht, indem Du Dir auch noch die Saftmenge einschränkst.
Wenn es um die Kalorien geht, mach' Dir Saft aus Gurke, Sellerie und ähnlichem kalorienarmen Gemüse - aber trink so viel Saft, wie Du trinken möchtest, denn sonst bekommst Du Heißhunger und dann reicht Dir auch kein Saft mehr.


Sellerie-Trauben-Saft mit Pepp - gut für die Gelenke

Zum Frühstück habe ich mir heute einen Selleriesaft mit Trauben und einer Chilischote gemacht.
Sellerie und Trauben sind gut bei Stress, weil der Saft ein natürliches Beruhigungsmittel ist - dazu hilft er bei eigentlich allem, was mit den Gelenken zu tun hat. Rheuma, Gicht, Arthritis und Gelenkschmerzen.

Richtig, ich war joggen ...

Wann immer es geht, sollte man übrigens zu Trauben mit Kernen greifen.
Traubenkernöl ist gesund.
Also bei Trauben die Kerne drin lassen, aber die Trauben ohne "Geäst" in den Entsafter tun - insbesondere, wenn man keine Bioware entsaftet. Auch ist sehr gründliches Waschen angesagt, da Trauben mit allem möglichen eingesprüht werden, was man nicht im Saft haben möchte.

Es ist auch besser, die Chilischote von ihren Kernen zu befreien.
Sollte der Saft einem dennoch zu scharf schmecken, hilft es, ihn durch ein Tuch zu filtern.
Meist schmeckt mir das mit Chili richtig lecker, aber gelegentlich erwischt man eine Schote, bei der man hinterher besser filtert :)


Samstag, 5. März 2016

50 Tage Saftfasten nach Joe Cross

Wahnsinn, heute ist tatsächlich schon Tag 51


Komme ich direkt zu der wohl am häufigsten gestellen Frage:

Trinkst Du nur Saft?

Sagen wir mal, beim 1. Saftfasten im Winter 2014, habe ich ausschließlich Saft, Wasser, Tee, passierte Tomaten mit heißem Wasser ... und ganz selten mal einen Kaffee getrunken.
Hauptsächlich selbst gemachten Gemüsesaft mit nicht zu hohem Obst-Anteil.

Und bei meiner nächsten Saftkur, vermutlich ab August 2016 werde ich das auch so halten.

Aber in dieser Saftfasten-Runde, bin ich etwas halbherzig.
Von Anfang an, bin ich recht häufig dem Charme der Avocado erlegen, die man ganz ausgezeichnet in so einen Gemüsesaft pürieren kann.
Dann hat man einen wirklich leckeren Smoothie.

Aber auch sonst, habe ich ein wenig hier, da und dort herumgenascht, so dass ich in den vergangenen 50 Tagen auch "nur" 10 kg abgenommen habe, während ich bei meiner 1. Saftfastenkur nach 60 Tagen gut 20 kg abgenommen hatte.

(und nein, ich bin jetzt nicht insgesamt 30 kg leichter, sondern ... lacht ruhig ... insgesamt bin ich nun 17 kg leichter, als im Winter 2014)

Es ist so, dass ich es gerade zu interessant und lecker finde, meinen neuerdings vegan lebenden Sohn zu bekochen.
Noch dazu, da wir uns im Endspurt befinden - mit Abi 2016 nimmt er Abschied aus dem "Hotel Mutti"

Mir geht es mit diesem etwas inkonsequenten Saftfasten derzeit sehr gut - aber ich freue mich insgeheim auch schon auf den Sommer, wenn ich
a) niemanden bekoche
b) für niemanden Vorräte halten muss
außer für die Haustiere
c) niemand hinter meinem Rücken (wörtlich gemeint) unglaublich leckere, vegane Walnuss-Brownies backt und mir davon anbietet ...