Freitag, 29. Juli 2016

Apfel-Gurkensaft mit Brennnesseln und Zitrone

In meinem Garten sind die Äpfel von gleich 5 Apfelbäumen reif und so werden meine Säfte in nächster Zeit sicher recht "apfellastig" werden, denn Äpfel sind eine sehr leckere Saft-Basis - und für mich noch dazu gratis.

Was ich diesmal ebenfalls im Garten geerntet habe:
Brennnesseln
Immer nur das oberste Stück mit ca 5 Blättern und Samenständen.


Zutaten des kompletten Saftes:
- 10 Äpfel
- 1 Salatgurke
- 1/2 Zitrone
- 3 Handvoll Brennnessln

Das ergibt einen üppigen Liter Saft - ca. 1,2 Liter
den ich noch einmal durch ein engmaschiges Sieb gieße.

Das Ergebnis ist ein wunderbar erfrischend, säuerlicher Saft.
Einen Teil davon trinke ich pur - den Rest mit kaltem Wasser verlängert.


Heute ist übrigens Tag 14 meiner Saftkur.
Mir geht es sehr gut dabei, aber um 18 Uhr bin ich täglich einfach "fertig" und sitze nur noch gemütlich auf meinem Sofa und lese (oder gucke wenig anspruchsvolle Serien)








Dienstag, 26. Juli 2016

der Cellulite-Schmelzer


Das Rezept für den Cellulite-Schmelzer habe ich natürlich auf einer amerikanischen Seite entdeckt.
Der Saft ist eher kein Gemüsesaft, aber es spricht wenig dagegen, sich zwischendurch auch mal einen Obstsaft zu machen.

Das "wenig" ist bei Obstsäften immer der Fruchtzucker.
In einem Gemüsesaft, ist deutlich weniger Zucker.
Aber auch dieser Saft strotzt eher vor Vitamin C als vor Zucker.


Der Cellulite-Schmelzer besteht aus dem Saft von
2 Orangen
1 Grapefruit
1 Zitrone
und einem Stück Ingwer
Der fertige Saft wird dann noch mit etwas Cayenne-Pfeffer gewürzt
(falls er einem mit dem Ingwer noch nicht scharf genug ist)
Angesichts der vielen Zitrusfrüchte habe die Früchte geschält, denn mit all den Schalen im Entsafter, wäre der Saft dann doch zu bitter geworden.
Wenn ich eine einzelne Zitrone oder Orangen in einen Saft gebe und Bio-Früchte habe, schubse ich sie samt Schale in den Entsafter.
Aber sonst werden sie geschält.

Der Saft war lecker - sauer-scharf.

Aber abends habe ich nachgesehen und was soll ich sagen:
meine Cellulite war noch vollständig versammelt :)

Aber wie sagt man:

Samstag, 23. Juli 2016

1 Woche Saftfasten

Die ersten 7 Tage meiner Saftkur sind schon vorüber.
Dieses Mal greife ich öfter zu gekauften Gemüsesäften, als bei den letzten Saftkuren.
Geplant ist das nicht, sondern eher der Bequemlichkeit oder Zeitnot geschuldet.
(bei gekauften Gemüsesäften immer darauf achten, dass sie nicht gesalzen sind! und auch der Obstanteil nicht zu hoch ist.
Reiner Karottensaft taugt auf Dauer nicht für eine Gemüsesaftkur, da der Zuckergehalt bei Karotten sehr hoch ist.
Sauerkrautsaft taugt wunderbar zum Abführen, ist aber auch eher kein Saft für eine Saftkur)

Mir geht es gut mit dem Saftfasten und so werde ich sicherlich weitermachen.

Was sich bisher getan hat:

- meine dauernden Kopfschmerzen sind vergangen
Wieder einmal stelle ich fest, dass Saftfasten bei mir wunderbar gegen Kopschmerzen hilft.
Noch vor 10 Tagen lagen die Kopfschmerztabletten in dauernder Griffbereitschaft in der Küche.
Gestern habe ich sie wieder ins Medizinschränkchen im Bad geräumt, weil ich sie einfach nicht mehr gebraucht habe.

- die dicken Füße sind merklich abgeschwollen.
Ich neige dazu, Wasser an mich zu raffen, was besonders an Sommerabenden gerne zu schmerzenden Füßen und Beinen führt.
Das Problem hat sich merklich gelindert - hätte ich gestern Abend keine Strümpfe getragen und merken müssen, wie tief sich die Bündchen "eingraben", hätte ich jetzt behauptet, die Sache mit den geschwollenen Beinen sei komplett ausgestanden ...

- meine Kurzatmigkeit hat ebenso deutlich nachgelassen.

- ich bin gut 5 kg leichter - allerdings habe ich auch den BMI einer dreistöckigen Sahnetorte.
Wer schlank eine Saftkur beginnt, nimmt natürlich entsprechend weniger ab.
Auch dürften die Pfunde rasch zurückkehren.
Eine Woche Saftfasten um Gewicht zu verlieren, lohnt daher höchstens, wenn man an einem bestimmten Tag in ein bestimmtes Kleid passen möchte :)

Aber Vorsicht:
meine Augen strahlen und auch meine Haut ist fast überall deutlich schöner geworden.
Allerdings habe ich auch gleich 5 prächtig an Pubertät erinnernde Pickel entwickelt.
Womit ich eine Saftkur nur unmittelbar vor einem Maskenball empfehlen würde :)
denn das war bei der letzten Kur - bei mir - ganz genau so.

In der letzten Woche war ich meist fit und leistungsfähig.
Ich merke aber, dass meine Konzentration gewissen Schwankungen unterliegt und ich recht zerstreut bin.
(zerstreuter als sonst)
Außerdem ist es zweimal passiert, dass von jetzt auf gleich "Sofa!" angesagt war und ich nicht alles erledigen konnte, was ich gerne getan hätte.
Die Zeit scheint deutlich schneller zu vergehen.
Außer abends.
Abends sucht mich ganz gerne mal der Heißhunger heim.

Dagegen hilft mir meine Riesentasse mit gleich 1 Liter Fassungsvermögen.
Darein gebe ich passierte Tomaten, etwas Cayennepfeffer und gieße mit heißem Wasser auf.
Diese "heiße Tasse" am Abend hilft wunderbar gegen den Heißhunger und ist mir ein liebes Abendritual geworden.

Und nun auf zur 2. Woche meiner Saftfasten Kur.




Dienstag, 19. Juli 2016

Saftfasten-Rezept: Sellerie-Apfelsaft mit Ananas und Minze

Gestern war Tag 3 meiner Saftkur
und endlich kam ich dazu, mir einen Saft selbst zu machen, als langweilige Gemüsesäfte aus dem Tetra Pak mit Wasser verdünnt zu trinken.
Es ist bei einer Saftkur immer gut, sich im Vorfeld einen kleinen Vorrat an Saft anzulegen, damit man nicht völlig aus dem Konzept gebracht wird, wenn man keine Zeit zum Saft Machen findet.
Bei gekauften Säften unbedingt darauf achten, dass kein oder zumindest nur wenig Salz enthalten ist, denn das Salz regt (zumindest bei mir) den Appetit an.
Man kann Gemüsesaft aber scharf würzen - Chillieschoten mit in den Entsafter geben oder einfach mit Cayennepfeffer würzen.
Das stört die Saftkur nicht.
Auch Zimt- und Vanillegeschmack und sämtliche Kräuter sind in Ordnung.
Zucker, Sirup, Honig dagegen nicht.
Eine begeisterte Saftfasterin schrieb mir, dass sie abends eine Gemüsebrühe trinkt.
Typsache - ich bekomme dann umgehend Hunger.
Ich mische mir stattdessen 1 Teil passierte Tomaten mit Cayennepfeffer und gieße mit 3-5 Teilen kochendem Wasser auf, wenn ich abends so ein heimeliges Suppen-Erlebnis suche.

Gestern habe ich mir mittags einen leichten Gemüsesaft gemacht.
Man merkt dass ich noch nicht ganz in der Routine bin, denn ich habe lediglich die Zutaten geknipst, nicht aber den fertigen Saft.
Der war dann "lecker grün".


Sellerie-Apfelsaft mit Ananas und Minze

Zutaten:
3 kleine Äpfel
1/2 Ananas (geschält)
2 Staudensellerie
3 Minzstängel aus dem Garten

Zusammen ergibt das etwa 1 Liter Saft, den ich am liebsten "gesiebt" trinke.




Für die Neulinge beim Gemüsesaftfasten:
es empfiehlt sich nicht, Gemüsesaft zu trinken und unmittelbar danach einkaufen zu gehen.
Zumindest sollte man dann sehr genau wissen, wo die nächste Kundentoilette ist.
(ich kenne mittlerweile alle Kundentoilette in meiner näheren Umgebung)
Manchmal hat so ein Gemüsesaft eben durchschlagende Wirkung und man hat ein ganz eiliges Bedürfnis.

Darum:
gerade in der Anfangsphase lieber erst die Besorgungen und Behördengänge erledigen und dann den Saft genießen.

Auch keine schlechte Idee:
ein Radio im Badezimmer anzuschalten, falls die Wände hellhörig sind.

So, genug Insidertipps für heute.

Morgen mehr :)


Sonntag, 17. Juli 2016

Einstieg ins Saftfasten

Wie angekündigt, habe ich gestern eine neue Saftkur begonnen.

Eigentlich ...
... wollte ich schon seit April hier hin und wieder den einen oder anderen Saft vorstellen
... und dann auch diese Saftkur sorgfältig vorbereiten.
Daraus wurde dann mal wieder gar nichts.
Auch gestern sah es erst mal nicht so aus, als käme ich dazu, meinen Entsafter vom Dachboden zu holen, Gemüse einzukaufen und mir meinen ersten Saft zu machen, denn die Abreise meines Sohnes verzögerte sich noch bis zum Nachmittag.

Aber dann:
- räumte ich den Kühlschrank aus
Seit Wochen habe ich schon alle Trocken-Vorräte abgebaut (Nudeln, Reis).
Auch die Vorräte aus dem Tiefkühler und alle Konserven wurden aufgebraucht.
Was immer noch da ist und nicht in den Entsafter gehört, landete dann gestern bei einer Freundin.
(ok, ich habe noch Mehl, Zucker, Essig, Öl und Gewürze im Haus und hoffe mal, nichts davon lenkt mich vom Gemüsesaft ab)

- ging ich einkaufen und füllte meinen Einkaufswagen mit Stangensellerie, Äpfeln, Karotten, Apfelsinen, Blattspinat, Salat und Ananas.

Außerdem kaufte ich noch 3 Packungen fertigen Gemüse-Obst-Saft.
Nach allem, was ich gestern zu tun hatte, war das eine sehr gute Idee, denn zum Entsaften kam ich nicht.

Statt dessen öffnete ich die erste Saftpackung.
Der Inhalt war mir viel zu süß und ich verlängerte mit Leitungswasser.

Am frühen Abend begann ich zu frösteln und bekam kalte Füße.
Mein Körper hat also mitbekommen, dass gefastet wird.
Sehr praktisch ist, wenn man sich für die Saftkur eine kuschlige Jacke und warme Hausschuhe/Socken besorgt.
Auch Armstulpen kann man sich stricken (lassen), denn man wird während des Saftfastens schneller frösteln.

Gegen das Frösteln hilft es auch, wenn man Saft mit heißem Wasser verdünnt trinkt - das mache ich abends sehr gern.

Mit Heißhunger hatte ich gestern gar nicht zu kämpfen.
Lediglich mit der eigenen Schusseligkeit, denn ich hatte dauernd den Impuls, mir jetzt mal etwas zu Essen zu machen, bevor ich wieder daran dachte, dass ich faste.

Die Nacht verlief unspektakulär - der Einstieg ins Saftfasten ist damit schon mal geschafft.
Wenn ich mich jetzt nicht verzählt habe, sind 60 Tage am 14. September um.

Morgen mehr :)