Donnerstag, 8. Februar 2018

Tag 2 - Saftkur 2018

Am ersten Tag bin ich abends prompt über ein paar Nudeln gestolpert, die ich aber gedanklich ausblende, statt erneut
Tag 1
zu rufen ...

Tag 2 riss ich mich dann am Riemen.
Manchmal muss man sich wirklich die Zeit nehmen und all den Kram noch einmal zu denken und zu beschließen, den man schon zig Mal gedacht, beschlossen - und immer auch eine Weile durchgezogen - hat.

Wichtig:
ich mache das für mich
ich gönne mir die Saftkur


Und:
so etwas wie eine Ausnahme gibt es nicht
Wenn es nicht aus dem Entsafter/Tetra Pak kommt, ist es kein Saft!

(jaja, Flaschen ...)

Die Sache mit den Ausnahmen ist bei mir ein echtes Problem.
ZB koche ich recht viel und muss die Gerichte abschmecken.
Dafür reicht es eigentlich, mit einem Teelöffel vorsichtig zu stippen ... spätestens, wenn man mit einer Suppenkelle abschmeckt, weiß man, dass "Ausnahme" evtl. das falsche Wort ist.

Oder wenn ich den Kühlschrank öffne.
Was glaube ich denn, was ich da finde?
Meine lang vermisste Bikinifigur?
Ganz bestimmt keinen Gemüsesaft, denn den mag ich nicht eiskalt.

Gestern habe ich mir vormittags meinen Saft gemacht, ein Glas davon getrunken und dann habe ich den restlichen Saft in eine Flasche abgefüllt und wundervolle Fotos davon gemacht:


So etwas stelle ich dann auch noch sehr nett bei Instagram ein ... und und und ... leider vergesse ich darüber oft, den Saft auch zu trinken.
Prompt bin ich dann irgendwann heißhungrig, schusselig und willensschwach ...

Dafür habe ich mir jetzt einfach einen Wecker gestellt, der mich dann nachmittags daran erinnert, den Saft nun auch zu trinken.

Was die Abende angeht, die einem unendlich lang und kalt vorkommen können, wenn man gerade eine Saftkur macht, habe ich mich der guten alten, "heißen Tomate" erinnert.

Dazu habe ich 2 Rezepte für Euch und einen "Quickie", mit dem ich mal beginne:

man gibt 2 Finger breit passierte Tomaten in einen Riesenbecher,
eine winzige Prise Cayennepfeffer dazu und gießt dann mit heißem Wasser auf.

Ich gebe zu, das ist so schön schnell gemacht, dass ich fast vergessen hatte, dass ich auch noch 2 leckere Rezepte dazu entwickelt hatte.

Pizza im Glas

und die erwähnte
heiße Tomate


Einen Nachteil hat es allerdings, abends 1 Liter heißen Tomatensaft zu trinken ... die Nachtruhe hat Toilettenpausen ...
Aber da freut sich auch gleich mein Schrittzähler wieder ...

In den nächsten Tagen werde ich darauf achten, mich immer schon zu "versorgen", bevor der große Hunger zuschlägt.
Darum ist jetzt auch schon wieder Schluss mit dem Bericht, denn es ist Zeit für den Saft!




Dienstag, 6. Februar 2018

Saftfasten, Tag 1 :)

Ich hätte da mal wieder einen Tag 1 für Euch.
Ja, ich muss selbst grinsen ...
Aber bevor Ihr fragt:
"nein, es wird mir nicht zu blöd!"


Die zuletzt begonnene Saftkur zog ich ca. 10 Tage durch.
Nach 4 Tagen endete der Spuk mit meinen Kopfschmerzen nachhaltig und dann versank ich mal wieder in Arbeit.
Mein Auto landete überraschend in einer Werkstatt und ich strandete ohne Saft, aber großer Hektik sonstwo.
Ungeplantes, heißhungriges Fastenbrechen mit einem Müsliriegel ...

Da kein Leidensdruck vorlag, verblasste auch mein Wunsch nach einer Saftkur erst einmal.
Aber seit 2 Tagen hat mich wohl die Sache mit den Neujahrsvorsätzen eingeholt.
Ich fühle, wie alles in mir wieder mal entrümpeln möchte - Haus und Körper, sozusagen.

Eine studierte Fastengegnerin (studiert hat sie natürlich etwas ganz anderes) erklärte mir einst, dass es so etwas wie "Schlacken" im Körper nicht gibt und es daher auch kein "Entschlacken" geben könnte.
Sie glaubt auch nicht an Kügelchen.
Ich glaubte übrigens auch nicht an Kügelchen, aber dann wirkten die kleinen Biester bei mir so gut, dass ich ihnen jetzt doch gelegentlich mal eine Chance gebe.
Und obwohl ich ein zutiefst pragmatischer Mensch bin, der Vorschlag zB, eine Engelkarte zu ziehen meine sämtlichen Fluchttriebe aktiviert, bin ich nun also jemand, der seine Migräne-Kopfschmerz- und sonstigen Leiden mit Saftfasten und Kügelchen in den Griff bekommt.
Ich habe aber weiterhin keine Salzkristall-Lampe und auch keinen Wasserfall in meiner Glücksecke ...

Es scheint unendlich viele Arten von Kopfschmerz zu geben.
Bei dem, was mich heimsucht, hilft es, einige Tage Gemüsesaft zu trinken - eine Saftkur zu machen.
Vielleicht ist es für den einen oder anderen einen Versuch wert.

Derzeit treibt mich allerdings tatsächlich eher mein Kleiderschrank und die Waage an den Entsafter.
Einfach alles sitzt wieder einen Tick zu eng.
Und eigentlich würde ich gern alles, absolut alles, was sich derzeit in meinem Kleiderschrank befindet, rausschmeißen und gegen ganz andere Kleidergrößen ersetzen.
Das ist allerdings eine Motivation, die nie lange hält.

Darum:
heute ist mal wieder Tag 1 einer Saftkur - wieviele Tage noch folgen, weiß ich nicht.
Im Idealfall 89 - aber wer weiß :)